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Projekte | 25.04.2019

Aus IZ17/2019, S. 25

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Gera
  • Projekte:
    Männergefängnis Gera
  • Organisationen:
    Stadt Gera
  • Personen:
    Claudia Baumgartner
  • Immobilienart:
    Wohnen, Spezialimmobilien, Industrie, Büro

Männerknast zu verkaufen

Gera. Eine Liegenschaft der besonderen Art steht im Zentrum der drittgrößten Stadt Thüringens im Schaufenster - das seit zwei Jahren leer stehende Männergefängnis. Wer 298.000 Euro und eine gute Idee für die Nachnutzung hat, kann sich für den Kauf des massiven Gebäudes an der Greizer Straße 70 bewerben. Geboten wird ein Fünfgeschosser "mit sehr guter Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel", wie es in den Ausschreibungsunterlagen heißt. Insgesamt umfasst das einstmals kleinste Gefängnis im Freistaat 7.474 m² Fläche mit Büros, Werkstätten, Technik- und Kühlräumen, Wäscherei, Pförtnerhäuschen sowie Küche und Keller. Hinzu kommen Parkplätze außerhalb der 6 m hohen Gefängnismauern. Als zukünftige Nutzung vorstellen kann sich die Stadt Gera in den alten Mauern "alles", erläutert Baubürgermeisterin Claudia Baumgartner. Auch Wohnen sei auf dem heute gewerblich genutzten höher gelegenen Areal mit prima Aussicht eine denkbare Option. Bewerbungen von interessierten Investoren nimmt der Freistaat Thüringen bis zum 13. Mai 2019 entgegen. Die letzten Häftlinge sind bereits im Jahr 2017 aus der ehemaligen Thüringer Justizvollzugsanstalt ausgezogen, die 1946 in den Mauern einer früheren Brauerei errichtet worden war.

Legende:

  • Haus
  • Straßenabschnitt
  • Wohnquartier
  • Ortsteil
  • Ort
  • Bundesland / Land
  • Projekt

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