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Projekte | 25.04.2019

Aus IZ17/2019, S. 19

Von Thorsten Karl und Katja Bühren

In diesem Artikel:

Die developer planen einen Büroturm am Kennedydamm

Quelle: die developer / UNStudio / HPP
Die Leerstandsquote ist niedrig, die Mieten steigen - eine gute Zeit für neue Büroprojekte in Düsseldorf.

Quelle: die developer / UNStudio / HPP

Düsseldorf. Eclipse heißt der Büroturm, den der Projektentwickler die developer am Kennedydamm in unmittelbarer Nähe zum Hilton-Hotel bauen wird. Das Projekt mit einer Investitionssumme von 200 Mio. Euro stemmt der Entwickler zusammen mit einem Staatsfonds aus dem Nahen Osten.

Rund 60 m wird der Büroturm in den Düsseldorfer Himmel ragen, wenn er voraussichtlich Ende 2022 fertiggestellt ist. Zusammen mit dem ebenfalls von die developer entwickelten, benachbarten Horizon, der Deutschlandzentrale von L'Oréal, soll Eclipse dann "das Tor zur nördlichen Innenstadt" bilden, heißt es von Seiten des Düsseldorfer Projektentwicklers. Verantwortlich für die Pläne zeichnen die beiden Architekturbüros UNStudio, Amsterdam, und HPP Architekten, Düsseldorf.

Baurecht für das Projekt liegt bereits vor, den Baustart haben die developer für Ende 2019, Anfang 2020 anvisiert. Dann wachsen auf dem 8.500 m² großen Grundstück 16 Etagen in die Höhe und bieten nach der Fertigstellung insgesamt 26.000 m² Mietfläche.

Die Pläne zeigen eine "transparente, zum Stadtraum geöffnete, einladende Architektur", die "dem Kennedydamm ein neues Gesicht geben soll", erklärt Gerhard Feldmeyer von HPP Architekten. So sind zum Beispiel großzügige Glasfassaden und Atrien vorgesehen, auf den Dachflächen Terrassen. Im Inneren des Hochhauses haben die Architekten effiziente und flexibel nutzbare Bürokonzepte geplant. "Wie eine Helix ziehen sich Sonderbereiche durch das Gebäude und schaffen Arbeits-, Kommunikations-, Präsentations- und Erlebnisbereiche", erläutert Stefan Mühling, Geschäftsführer von die developer. Aber auch klassische Zellenstrukturen und Einzelbüros seien in den einzelnen Geschossen möglich. Angeordnet sei die Mietfläche um einen zentralen Erschließungskern, der eine optimale Orientierung auf jedem der Geschosse ermögliche, heißt es weiter.

Der Büroteilmarkt Kennedydamm befand sich jahrelang in einer Art Dämmerzustand. In den 1960er und 70er Jahren als Entlastungsachse für die Innenstadt geplant, tat sich in den vergangenen Jahren dort wenig. Mittlerweile jedoch haben die Entwickler den Kennedydamm wiederentdeckt und eine Vielzahl von Vorhaben angestoßen.

So errichtet das Hamburger Unternehmen Becken sein erstes Projekt in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt am Kennedydamm. Bis zum Herbst 2019 soll das Bürohaus Infinity Office für den Hauptmieter, das Bankhaus Lampe, stehen. Insgesamt wird die Immobilie über rund 20.500 m² Bürofläche verfügen. Das Bankhaus wird davon rund 70% belegen.

Der Düsseldorfer Projektentwickler Development Partner errichtet ein Hochhaus auf der Fläche des früheren Landesumweltamts am Kennedydamm. Rund 42.500 m² Bürofläche wird die Immobilie bieten, die das sogenannte Kennedydamm-Center ersetzen wird. Die Architektur stammt vom Londoner Büro Kohn Pedersen Fox Architects.

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