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Projekte | 18.04.2019

Aus IZ16/2019, S. 20

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Nachhaltig in der Randlage

Quelle: Silverlake Real Estate
Die Modernisierung soll dem fast 50 Jahre alten Objekt am Ben-Gurion-Ring auch eine moderne Optik verleihen.

Quelle: Silverlake Real Estate

Frankfurt. Silverlake Real Estate ist am Main angekommen. Der Immobilieninvestor hat vor wenigen Wochen das Bürohaus Ben-Gurion-Ring 174 erworben und startet jetzt eine Modernisierungskampagne. Mit rund 20 Mio. Euro ist das Gesamtinvestment veranschlagt.

Das ehemals komplett von der SEB Bank genutzte Objekt mit knapp 10.000 m2 Mietfläche fügt sich damit in ein Portfolio aus 1.200 Wohnungen, rund 50.000 m2 Gewerbefläche und einer Projektentwicklungspipeline von 200 Mio. Euro ein. Bislang liegt der Bestand fast ausschließlich in Silverlakes Heimatmarkt Nordrhein-Westfalen, dazu ein paar Wohnhäuser in Berlin. Das Frankfurter Objekt mit Baujahr 1972 befindet sich im etwas abgelegenen Gewerbequartier im Stadtteil Nieder-Eschbach am nördlichen Rand des Stadtgebiets. "Aber es ist gut angeschlossen an U-Bahn-Halt und Autobahnauffahrt. Dazu eine gute Bausubstanz und von der zukünftigen Dachterrasse und den oberen Stockwerken ein grandioser Blick in den Taunus und auf die Skyline", lobt John Bothe die Erwerbung. Bothe ist gemeinsam mit Thomas Falk Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens. Silverlake versteht sich als "Bestandshalter, der auch für sich selbst entwickelt". Das schließe einen gelegentlichen Verkauf nicht aus, aber im Wesentlichen gehe es um Ausbau und Bewirtschaftung des eigenen Bestands.

Silverlake lässt derzeit die Sanierung des Frankfurter Bürohauses anlaufen und möchte es zu Preisen zwischen 10 Euro/m2 und 12,50 Euro/m2 vermieten. Bei den Nebenkosten von rund 3,50 Euro/m2 profitiert Silverlake von einer grundlegenden Erneuerung der Haustechnik vor einigen Jahren. Bothe bewertet den Ben-Gurion-Ring als hervorragenden Standort für Backoffices größerer Unternehmen oder für Hauptsitze von Mittelständlern. Mit dieser Zielgruppe im Blick will sich Silverlake in dem Quartier an die Spitze setzen, wo viele Nachbarobjekte offensichtlich schon länger nicht mehr erneuert wurden. Bothe verzeichnet reges Interesse, obwohl die eigentliche Vermarktung noch nicht angelaufen ist. "Das bestätigt uns in der Auffassung, dass die hohen Mieten in der Frankfurter Innenstadt nicht für alle Unternehmen nachhaltig und Objekte wie der Ben-Gurion-Ring 174 gefragt sind", sagt er. Parallel wird mit SEB und dem Kundenbetreuungsdienstleister Concentrix, die derzeit knapp 30% des Gebäudes nutzen, über Konditionen für einen Verbleib im Haus verhandelt.

Rund 10 Mio. Euro wird Silverlake sich die Überarbeitung des Gebäudes kosten lassen, die spätestens im zweiten Quartal 2020 abgeschlossen sein soll. Unter anderem ist eine komplette Erneuerung von Fassaden und Fenstern sowie die Einrichtung einer Dachterrasse geplant. Zur Ausstattung gehört auch ein funktionstüchtiges Notstromaggregat, was laut Bothe insbesondere für Mieter aus der IT-Branche interessant ist. Rund 200 Autostellplätze bieten die Tiefgarage und ein angrenzender Parkplatz. Die Vermarktung der Büroflächen wird das Frankfurter Büro von Aengevelt übernehmen und damit im Mai oder Juni 2019 offiziell starten.

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