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Unternehmen | 11.04.2019

Aus IZ15/2019, S. 22

Von Thorsten Karl

In diesem Artikel:

RAG nennt erstmals Zahlen

Essen. RAG Montan Immobilien hat erstmals Geschäftszahlen präsentiert und wagt einen Ausblick in eine Zukunft mit neuen Aufgaben.

Rund 72 Mio. Euro setzten die Essener im vergangenen Jahr in ihren beiden Geschäftsfeldern Management Nachbergbau und Entwicklung um. Daraus erzielte RAG Montan Immobilien ein Ergebnis vor Steuern von rund 4 Mio. Euro. Im Vergleich zu 2017 bedeutet dies ein Umsatzplus. Da hatte das Unternehmen noch 55 Mio. Euro umgesetzt.

"Wir konnten im abgelaufenen Jahr im Vergleich zu 2017 unseren Umsatz um rund 30% steigern und unser Ergebnis vor Steuern nahezu verdoppeln. Dieser Erfolg ist unter anderem auf die gute Nachfrage nach Gewerbe- und Wohnbaugrundstücken auf unseren Entwicklungsflächen in NRW und im Saarland zurückzuführen", erklärt Markus Masuth, der Vorsitzende der Geschäftsführung von RAG Montan Immobilien.

Das Unternehmen steht vor einem deutlichen Umbruch: Mit dem Ende des Bergbaus kommen keine neuen Flächen mehr hinzu, um deren Nachnutzung sich RAG Montan Immobilien kümmern muss. Masuth sagte, sein Unternehmen habe sich zum 1. April komplett neu aufgestellt - "schlanker und marktorientiert".

Teil dieser Neuaufstellung ist, dass sich das Unternehmen aus verschiedenen Aktivitäten verabschiedet hat. Dazu gehören auch die Projektierung von Solar- und Windkraftanlagen. Dafür habe man die Projekt- und Quartiersentwicklung gestärkt. Zudem übernimmt RAG Montan Immobilien ab 2021 das sogenannte Stoffstrommanagement von der Konzerntochter RAG Verkauf.

Aktuell umfasst der Flächenbestand von RAG Montan Immobilien 8.750 ha. Davon sollen in diesem Jahr rund 2.100 ha neue Besitzer finden. "Auch 2019 werden wir in enger Kooperation mit den Bergbaukommunen zuverlässig und zukunftsorientiert auf unseren Entwicklungsflächen für nachhaltige Lösungen sorgen." Die Vereinbarung umfasst 20 ehemalige Bergbaustandorte in NRW, darunter die großen Entwicklungsprojekte Freiheit Emscher in Essen und Bottrop, gate.ruhr in Marl, das Wohnquartier Friedrich Heinrich auf dem Areal des Bergwerks West in Kamp-Lintfort sowie das CreativRevier Heinrich Robert auf dem ehemaligen Bergwerk Ost in Hamm.

Beim Blick auf den Status quo der aktuellen Entwicklungsgebiete fällt auf, dass sich dort zunehmend auch Wohnflächen finden. So entstanden in Neukirchen-Vluyn 64 Wohnbaugrundstücke, in Oer-Erkenschwick rund 50 und in Hamm entwickelt das Unternehmen 22 ha zu Wohn- und Gewerbeflächen. Mit dem Geschäftsbereich Entwicklung wird aktuell noch knapp die Hälfte des Umsatzes erzielt.

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