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Projekte | 28.03.2019

Aus IZ13/2019, S. 24

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Wismar (Mecklenburg-Vorpommern)
  • Projekte:
    Lübsche Burg
  • Unternehmen:
    W&N
  • Organisationen:
    Immobilienverband Deutschland (IVD), SPD, Invest MV
  • Personen:
    Michael Sturm, Knud Wilden, Thomas Beyer
  • Immobilienart:
    Wohnen, Büro, Infrastruktur, Gewerbe allgemein

Lübsche Burg Ost auf der Suche nach Investoren

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Gerda Gericke
Noch türmen sich Sandberge neben den Eigenheimen. Doch jetzt werden Investoren für das Mischgebiet gesucht.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Gerda Gericke

Wismar. Sie hämmern, sägen, pinseln und basteln. Alle 80 Eigenheimplätze im insgesamt rund 106.700 m² großen Baugebiet Lübsche Burg Ost sind verkauft und werden bebaut. Jetzt stehen die zwölf Baufelder für das Mischgebiet im Schaufenster.

Und das Interesse an Bauland im Nordwesten Mecklenburg-Vorpommerns ist groß, sagt Knud Wilden, Geschäftsführer der W&N-Immobilien-Gruppe, die den Verkauf für die Stadt abwickelt. Mehrere Interessenten würden mit der Hansestadt intensiv verhandeln. Offeriert werden insgesamt zwölf Entwicklungsgrundstücke auf fünf ausgewiesenen Bauflächen mit zusammen 17.700 m² Fläche.

Hier sollen Wohnungen speziell für Familien, Senioren oder Studenten sowie Büros und Gewerbeflächen gebaut werden. Die angebotenen Grundstücke liegen östlich der reinen Wohnsiedlung, die genau wie das jetzt ausgeschriebene Gelände auf einem alten Kasernenhof entstehen.

Die Durchmischung der angebotenen Areale soll sich nach den Wünschen der Stadt in der Aufteilung der geplanten Gebäude widerspiegeln. Verlangt wird, ganz traditionell, Büro- oder Praxisflächen im Erdgeschoss von Wohn- und Apartmenthäusern anzusiedeln. Alternativ seien in Parterrelagen ebenso Seniorenwohnungen, Pflegestationen oder Kindergärten denkbar. Gleichzeitig sind reine Gewerbebauten entlang der angrenzenden Lübschen Straße vorgesehen. Gemächlich zieht hier der Verkehr in die 1,5 km westlich gelegene City der mit dem Unesco-Welterbetitel geadelten Stadt an der ostdeutschen Waterkant.

In Lübsche Burg Ost, gleich nördlich des Tierparks der Stadt, sind Flächen zwischen 1.500 m² und 4.200 m² im Angebot. In die Höhe ragen die Gebäude maximal drei Etagen (plus Staffelgeschoss). Die Geschosshöhen sind auf 3,30 m begrenzt. Verkauft werden die Stücke zu Preisen zwischen 452.000 und 971.000 Euro. Doch nicht das höchste Gebot gebe den Ausschlag, heißt es vonseiten der Stadt. "Entscheidend für das Mischgebiet ist, dass die Investoren ein Erfolg versprechendes Nutzungskonzept für eine ‚gesunde‘ Durchmischung vorlegen", erläutert Wilden. "Ziel ist es, ein lebendiges neues Stadtquartier zu schaffen", assistiert Thomas Beyer (SPD), Bürgermeister der 42.000 Einwohner zählenden Stadt, der sich über " Projektentwicklungen von Akteuren aus der Immobilienwirtschaft" freut.

Auch Michael Sturm, Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern, begrüßt die Ausweisung eines Mischgebiets statt eines reinen Wohnstandorts. Wismar verfüge über die höchste Industriearbeiterdichte des Landes. Tendenz steigend, da die Werften in der Stadt im Begriff seien, die größten in Deutschland gebauten Kreuzfahrtschiffe zu fertigen. Büros kosten in der Stadt im Schnitt 8 Euro/m² Miete, hat der Immobilienverband IVD aufgelistet, Läden in Ib-Lagen schlagen in der Hansestadt mit im Schnitt 9 Euro/m² zu Buche.

Ein aufwendiges Bieterverfahren sei für den Erwerb der neuen Baugrundstücke nicht erforderlich, werben die Verantwortlichen charmant. Das vorgesehene Projekt müsse lediglich dem vorhandenen Bebauungsplan Nr. 76/09 entsprechen.

Legende:

  • Haus
  • Straßenabschnitt
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  • Projekt

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