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| 05.10.2000

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Aus IZ21/2000, S. 28

Von Monika Walther, Günter Muncke, Maike Schwarte

In diesem Artikel:

"Hinterher ist man immer schlauer" oder ... ... sind Fehlinvestitionen vermeidbar?

Täglich fährt man daran vorbei, an dem neuen Geschäftshaus oder dem Bürogebäude, an dessen inzwischen verstaubten Fenstern schon seit langem ein überdimensionales Vermietungsschild prangt. Meist unbea [...]

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IZ-Tutorial

Standort- und Marktanalyse

· Teil 1: Einführung, Zielsetzung, Durchführung

· Teil 2: Gegenstand, Ablauf, Info-Quellen

· Teil 3: Elemente der Standortanalyse

· Teil 4: Elemente der Marktanalyse

· Teil 5: Praxisbeispiel: "Flop-Entwicklung"

· Teil 6: Marktsektor Einzelhandel: Potentialanalyse

· Teil 7: Marktsektor Einzelh.: Wettbewerbsanalyse

· Teil 8: Marktsektor Einzelh.: Mietpreisanalyse

· Teil 9: Marktsektoren Freizeit, Kino, Hotel

· Teil 10: Marktsektor Büro: Angebotsanalyse

· Teil 11: Marktsektor Büro: Nachfrageanalyse

· Teil 12: Marktsektoren Gewerbe und Industrie

· Teil 13: Marktsektoren Wohn- u. Sozialimmobilien

· Teil 14: Darstellung der Analyseergebnisse

Die Autoren des Tutorials (v.l.): Monika Walther (Jahrgang 1964), Dipl.-Ökonomin, seit 1996 selbständige Beraterin mit Sitz in Hamburg (Schwerpunkt Einzelhandelsimmobilien), Günter Muncke (Jahrgang 1943), Dipl.-Politologe, Geschäftsführer Jones Lang LaSalle und Leiter Advisory, sowie Maike Schwarte (Jahrgang 1973), Dipl.-Geographin und Mitarbeiterin Jones Lang LaSalle Advisory, haben sich zum Ziel gesetzt, Struktur und Inhalte immobilienwirtschaftlicher Standort- und Marktanalysen transparenter zu machen und so ihre Bedeutung für die Immobilienpraxis zu veranschaulichen.

Glossar - Die wichtigsten Begriffe im Überblick

periodischer Bedarf

auch kurzfristiger oder täglicher Bedarf - alle Waren mit kurzfristigem Beschaffungsrhythmus (Verbrauchsgüter), im wesentlichen Nahrungs-, Genuß- und Drogerieartikel

Isochrone

Grenzlinie gleicher zeitlich gemessener Distanz zu einem bestimmten Standort (z.B. Pkw-Fahrzeit oder Gehminuten unter Beachtung der Straßenverhältnisse)

Einzugsgebiet

auf eine Einkaufs- oder Dienstleistungseinrichtung orientierter Bereich, innerhalb dessen die Einwohner ihren Bedarf zu einem nennenswerten Anteil regelmäßig dort decken

Kaufkraftkennziffer

Kennzahl zur Bewertung des Einkommensniveaus der Einwohner eines Gebietes, die die Abweichung zum Bundesdurchschnitt von 100 angibt

Marktvolumen

Gesamtbetrag der für Einzelhandelsgüter bzw. einzelne Warengruppen verfügbaren Pro-Kopf-Ausgaben aller Einwohner eines Gebietes unter Berücksichtigung ihrer Kaufkraft

Abschöpfungsquote

auch Kaufkraftanbindung oder Bindungsintensität - gibt an, wieviel Prozent des Markvolumens unter Berücksichtigung der Wettbewerbssituation regelmäßig in einer Einkaufsstätte ausgegeben, d.h. als Umsatz abgeschöpft werden

Umsatzpotential

Resultante aus Markvolumen und realisierbarer Abschöpfung (zzgl. sogenannter Streuumsätze von außerhalb des Einzugsgebietes wohnhaften Konsumenten)

Raumleistung

pro m2 Verkaufsfläche erzielter (Jahres-)Umsatz - je nach branchenspezifischer Flächeninanspruchnahme sowie Lage und Leistungsfähigkeit große Bandbreite von etwa 2.000 bis 30.000 DM/m2 (z.B. Möbel vs. Schmuck)