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Projekte | 21.03.2019

Aus IZ12/2019, S. 27

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:

Das Schicklerhaus wird zum Beam

Quelle: bloomimages
Von Pott Architects, Berlin, stammt der Entwurf für den Umbau des Schicklerhauses.

Quelle: bloomimages

Berlin. Im Berliner Baukollegium präsentierte Signa in der vergangenen Woche die Pläne für die Aufstockung des Schicklerhauses. Das Bürogebäude an der Spree im Stadtteil Mitte soll auf diese Weise 6.000 m2 mehr Mietfläche erhalten.

Bürogebäude mit Erweiterungspotenzial gehören zu den Trüffeln unter den Immobilien in der City, denn Büros in zentralen Lagen sind ebenso knapp wie Bauland für neue Projekte. Signa hat mit dem Ende 2017 erworbenen Schicklerhaus eines dieser raren Objekte aufgestöbert und will den Schatz nun vergolden. Von derzeit 17.000 m2 Mietfläche soll das Gebäude an der Schicklerstraße 5-7 auf 23.000 m2 erweitert werden.

Die Pläne für den Umbau des ursprünglich 1910 errichteten Bauwerks zwischen Littenstraße und Bahntrasse präsentierte das Unternehmen jetzt erstmals im Baukollegium. Demnach soll das inzwischen in Beam umgetaufte Gebäude ab Decke des vierten Obergeschosses zurückgebaut und um drei weitere Etagen aufgestockt werden. Bisher verfügt das im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstörte und mit neuer Fassade wiederaufgebaute Haus oberhalb des vierten Obergeschosses nur über ein weiteres Stockwerk.

Im Rahmen des Umbaus soll nach den Vorstellungen von Signa das gesamte Gebäude entkernt und grundlegend saniert werden. Auch die Fassade würde der Entwickler gerne umgestalten lassen. Die Flächen im Erdgeschoss sollen wie ursprünglich bodentiefe Fenster erhalten und die Natursteinfassade im zweiten und dritten Stock erneuert werden und stärker an die ursprüngliche Architektur des nicht denkmalgeschützten Bauwerks erinnern. Im Großen und Ganzen begrüßte das Baukollegium die Pläne: Die städtebauliche Herleitung sei gut nachvollziehbar und die Öffnung des Erdgeschosses für Gastronomie begrüßenswert. Jedoch will der Gestaltungsbeirat unter dem Vorsitz von Senatsbaudirektorin Regula Lüscher eine etwas zurückhaltendere und leichter gestaltete Dachaufstockung und eine stärkere Strukturierung der Fassade in Anlehnung an das historische Vorbild. Vorerst gab das Baukollegium also kein grünes Licht und für Signa geht es in die nächste Runde.

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