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Märkte | 21.03.2019

Aus IZ12/2019, S. 24

Von Dagmar Lange

In diesem Artikel:

Investoren lieben vor allem Büros

Urheber: Rübsamen Partner Architekten BDA Ingenieure
Der Büro- und Hotelkomplex im Mannheimer Glücksteinquartier war 2018 die größte Transaktion.

Urheber: Rübsamen Partner Architekten BDA Ingenieure

Rhein-Neckar. Pünktlich zur Mipim in Cannes hat die Regionalentwicklungsgesellschaft Metropolregion Rhein-Neckar ihren Immobilienmarktbericht vorgestellt. Demnach lag das Transaktionsvolumen im Jahr 2018 bei 685 Mio. Euro.

Die Metropolregion Rhein-Neckar war auch im vergangenen Jahr wieder eine attraktive Adresse für institutionelle Anleger, berichtet die Regionalentwicklungsgesellschaft MRN, die in Zusammenarbeit mit dem Immobiliennetzwerk Rhein-Neckar und bulwiengesa die aktuellen Zahlen zusammengestellt hat. Rund 685 Mio. Euro wurden in der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) in gewerbliche Immobilien investiert. Im Fokus stand besonders die Assetklasse Büroimmobilien mit 45,3% Anteil am Umsatz, gefolgt von Einzelhandelsimmobilien (25,5%) und Hotels (12,4%).

Der größte Deal war der Forward-Sale des im Mannheimer Glücksteinquartier bis Frühjahr 2020 entstehenden Büro- und Hotelgebäudes No. 1 der Consus Real Estate, in der die SSN Group im November 2018 aufgenommen wurde. Für rund 100 Mio. Euro ging der Komplex im neuen Glücksteinquartier mit einer Gesamtmietfläche von rund 20.000 m² kurz vor Jahresende an eine Kapitalverwaltungsstelle aus München. Dabei soll es sich um Wealthcap handeln.

Zu den weiteren großen Transaktionen gehörte der Verkauf des Bürokomplexes Theo & Luise im Mannheimer Stadtteil Ostheim von einem Activum-Fonds für rund 50 Mio. Euro an TLG Immobilien, wie JLL vermeldete. Ebenfalls ein großer Deal ist der Verkauf der Campusimmobilie Elements im High-Tech-Park II in Mannheim-Neckarau. Das Objekt mit ca. 20.000 m² Mietfläche ging für knapp über 30 Mio. Euro an einen Spezialfonds der Union Investment. An dritter Stelle der größten Transaktionen im Jahr 2018 steht der Verkauf des ehemaligen Forschungs- und Entwicklungszentrums (FEZ) der Heidelberger Druckmaschinen an die Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz (GGH). Die will in die Revitalisierung der 39.000 m² Gesamtfläche 28 Mio. Euro investieren, etwa genauso viel wie der Kaufpreis. Insgesamt jedoch wurde knapp 25% weniger investiert als im Jahr 2017.

Der Flächenmangel und in der Folge das nicht ausreichende Angebot hemmt den Markt. Ein Grund liegt darin, dass Neubauprojekte in der Regel von Eigennutzern realisiert werden, wie Frederik Botzke, Leiter Büroflächenvermietung bei Engel & Völkers Commercial Rhein-Neckar, betont. JLL kommt bei der Betrachtung des reinen Büroinvestmentmarkts für das abgelaufene Jahr nur auf 154 Mio. Euro. Allerdings rechnet JLL den Verkauf des No. 1 erst dem laufenden Jahr zu und betrachtete rein die Verkäufe von Büroimmobilien, nicht die anderen Gewerbe- und gemischt genutzten Immobilien.

Konstantinos Krikelis, Leiter Office Leasing beim JLL-Team für Rhein-Neckar, sieht Vorzeichen für "lebhafte Transaktionsaktivitäten im laufenden Jahr". Denn an Nachfrage mangele es in der Rhein-Neckar-Region nicht. Für dieses Jahr geht Krikelis für die Metropolregion von einem Transaktionsvolumen in Höhe von rund 350 Mio. Euro aus. Maßgeblich dazu beitragen wird voraussichtlich die Nachnutzung von ehemals militärischen Flächen sowie nicht mehr benötigte Infrastruktur- und Betriebsflächen. Beispielsweise baut der Entwickler 3IPro im Green Business Park ein Kasernengelände in Bürolofts um.

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