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Veranstaltungen | 21.03.2019

Aus IZ12/2019, S. 8

Von Robin Göckes

In diesem Artikel:

Zwei Awards für deutsche Projekte

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Tolga Yildiz
Das Objekt der Begierde, hier der Preis der Frankfurter.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Tolga Yildiz

Zwei Bewerber aus Deutschland durften mit einem der begehrten Mipim Awards die Heimreise aus Cannes antreten. Frankfurt und Hamburg hatten bei der Preisverleihung im Grand Auditorium Grund zum Jubeln.

Mit fünf Finalisten aus Deutschland in der Endrunde der Mipim Awards startete die Immobilienmesse Mipim in Cannes - so viele wie noch nie. Bei der feierlichen Preisverleihung im voll besetzten Grand Auditorium des Palais des Festivals konnten dann immerhin zwei davon jubeln. In der Kategorie Wohnimmobilien setzte sich das Hamburger Projekt Woodie von Sauerbruch Hutton Architects und den Entwicklern Dritte Primus Projekt UDQ, Primus developments und Senectus gegen die Konkurrenz durch. In der Kategorie Stadterneuerung gewann die neue Frankfurter Altstadt die Gunst von Messebesuchern und Juroren. Entwicklerin ist die Gesellschaft DomRömer, entworfen wurden die Gebäude "von einem ganzen Haufen toller Architekten", wie die Moderatorin der Preisverleihung bemerkte.

Die neue Frankfurter Altstadt besteht aus insgesamt 35 Neubauten, darunter 15 Rekonstruktionen historischer Vorgängerbauten. In der Mainmetropole war das Projekt, das im Frühsommer 2018 seine Eröffnung feierte, lange umstritten. Bei der Preisverleihung auf der Bühne wurde es vergleichsweise voll, auch wenn lange nicht alle beteiligten Architekturbüros einen Vertreter vor Ort hatten. Den Award nahm der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) entgegen.

Das Woodie gilt als Vorbild des seriellen Wohnungsbaus. Die 371 Apartments des Projekts wurden aus ebenso vielen Modulen zusammengesetzt, die aus Vollholz bestehen und dem Projekt seinen Namen geben. Als Give-aways verteilten die Projektverantwortlichen auf der Messe kleine Beutel mit Samen für neue Bäume. Wächst aus diesen ein Wald, habe man theoretisch genug Baumaterial für 20 neue Woodies (Lesen Sie ",Woodies‘ auch in Lübeck und Offenbach").

Die Hoffnungen darauf, mit einem der begehrten Awards nach Hause fliegen zu dürfen, mussten hingegen der Food Market des Bikini Berlin bei den Shoppingcentern, in der Kategorie Büro- und Geschäftsimmobilien das Merck Innovation Center, Darmstadt, sowie bei den Industrie- und Logistikimmobilien die Messehalle Nr. 12 in Frankfurt begraben. Sie gingen leer aus. Offenbar ist es diesen Projekten nicht gelungen, den Mipimgästen ihre Besonderheiten zu vermitteln oder schlicht sichtbar zu sein. Denn es gilt nicht nur die Jury zu überzeugen, sondern auch die Messebesucher, deren Stimmen zu 50% in das Ergebnis eingehen. Hier gilt es für deutsche Kandidaten vor allem die eigenen Landsleute hinter sich zu bringen.

Den Spezialpreis der Jury errang der Zaryadye-Park mit multifunktionaler Konzerthalle, der als Konkurrent zur Frankfurter Altstadt angetreten war. Der Moskauer Komplex hatte es dieses Mal als einziges russisches Projekt in die Endrunde geschafft.

Bilder von allen Siegern und Fotos von der Preisverleihung in Cannes finden Sie unter www.iz.de.

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