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Digitales | 07.03.2019

Aus IZ10/2019, S. 13

Von Ulrich Schüppler

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    MetaProp NYC
  • Organisationen:
    Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS), Real Estate Board of New York (Rebny)
  • Personen:
    Aaron Block

Proptech-Investoren bleiben weltweit optimistisch

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Ulrich Schüppler
MetaProp-NYC-Chef Aaron Block, hier auf der Mipim Proptech in New York, lässt regelmäßig die Stimmung der Start-up-Investoren untersuchen.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Ulrich Schüppler

Der US-amerikanische Accelerator MetaProp NYC hat zum sechsten Mal die Stimmung innerhalb der weltweiten Proptechlandschaft untersucht. Trotz einer Zunahme geopolitischer Unwägbarkeiten und ersten Anzeichen einer Abkühlung der Globalwirtschaft bleiben die Investoren positiv gestimmt. 60% der Befragten wollen ihre Investments im laufenden Jahr ausdehnen.

Die Jahresmitte 2018 markiert das Allzeithoch für die Stimmung innerhalb der Proptechwelt seit Beginn der halbjährlichen Erhebung im Jahr 2016, und das sowohl für die Investoren als auch für die Start-ups selbst. "Die Leser werden feststellen, dass die Zuversicht seitdem leicht abgenommen hat", schreibt MetaProp-Geschäftsführer Aaron Block im Vorwort der Studie, die zusammen mit der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) und dem Real Estate Board of New York (Rebny) erstellt wurde. Auf einer Skala von eins bis zehn erreichte die Zuversicht der Investoren zum Jahresende 2018 noch den Wert von 7,7 (nach 8,7 Mitte 2018), der Optimismus der Proptechs selbst erreichte 7,0 (der 2018 erreichte Höchstwert betrug 7,2).

Trotz dieser leicht rückläufigen Werte bei der Selbsteinschätzung der Investoren war die Bereitschaft, tatsächlich Geld in Proptechs zu investieren, seit Beginn der Befragungsreihe noch nie höher gewesen. Satte 60% gaben an, im laufenden Jahr Geld in Start-ups mit Immobilienbezug stecken zu wollen. Vor einem halben Jahr lag dieser Wert noch bei 46%. Dabei handelt es sich bei den Teilnehmern der Umfrage durch die Bank um erfahrene Investoren, die im abgelaufenen Jahr im Schnitt in fünf verschiedenen Proptechs investiert waren. Rund ein Drittel (32%) verfügte sogar über sieben oder noch mehr Beteiligungen in diesem Segment.

Neben dem Investitionsverhalten gaben die Umfrageteilnehmer, Investoren gleichermaßen wie Start-ups, ihre Einschätzung darüber ab, wie sich die Proptechlandschaft im laufenden Jahr entwickeln wird. Zu den wichtigsten Beobachtungen zählt zum einen die abnehmende Dominanz der USA, da mittlerweile viele technologisch ausgeklügelte Lösungen aus anderen Ländern kommen. Zum anderen müssen Technologieunternehmen die Immobilienbranche mittlerweile nicht mehr vom Nutzen von Innovation überzeugen, diese Botschaft ist angekommen. Hingegen wird es für Proptechs angesichts der steigenden Zahl von Gründungen schwieriger, den spezifischen Vorteil des von ihnen verfolgten Geschäftsmodells herauszustreichen. Nicht wenige Befragte rechnen daher mit einer Marktkonsolidierung. Fast zwei Drittel der Investoren (64%) gehen im laufenden Jahr von mehr Proptechübernahmen aus als 2018, während 23% eine ähnlich hohe Zahl wie im Vorjahr erwarten.

Als interessantestes Start-up-Segment haben 35% der Anleger Smart-Building-Technologien ausgemacht, jeweils 21% begeistern sich für Lösungen zum Flächenmanagement sowie für den Bereich Finanzierung. Nur 14% sehen am ehesten Potenzial im Segment von Bau und Planung und lediglich 9% fokussieren sich bei ihrem Investment auf Plattformangebote für Endkunden oder Hersteller von Maklersoftware.

Die Global Proptech Confidence Index ist erhältlich auf der Webseite www.metaprop.org/confidence-index

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