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Projekte | 07.03.2019

Aus IZSpecial anlässlich der Immobilienmesse MIPIM/2019, S. 127

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:

Viel Platz für neue Büros in Berlin

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Lea Gericke
Platz für 10.000 Arbeitsplätze in einer alten Zigarettenfabrik.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Lea Gericke

Berlin. Viele westliche Metropolen sind fertig gebaut. Berlin teilungsbedingt nicht. Dringend gebraucht werden in der Spreemetropole nicht nur bezahlbare Wohnungen, sondern auch neue Büros.

Deshalb will eine ganze Reihe namhafter Investoren in diesem Frühjahr loslegen. "Im Wirtschaftswunder" nennt der Entwickler Pecan Development ein Büro- und Geschäftshausensemble, das im Auftrag des PW Real Estate Fund III rund um die ehemalige Berliner Commerzbank-Zentrale in der westlichen Innenstadt wächst. Gebaut werden seit Anfang des Jahres 27.000 m² Bürofläche. Fertig werden soll der Bau 2020. Erste große Mietverträge konnte Pecan-Geschäftsführer Jan Kunze längst schließen.

Ruck-zuck 20.000 m² Bürofläche brachte die Berliner Streletzki-Gruppe Anfang des Jahres in ihrem im Bau befindlichen B:Hub direkt am Ufer der Spree auf den Weg. Insgesamt wird das 300 m lange und zehn Stockwerke hohe Gebäude 47.000 m² Bürofläche bieten. Und all "soone Sachen", wie der Berliner sagt, ohne die in der modernen Arbeitswelt niemand mehr auszukommen scheint: Terrassen, Balkone, Loggien, Supermarkt mit Foodcourt und Café, Fitnessstudio, Parkplätze für Fahrräder und E-Autos mit Ladestation.

Den Laden voll gemacht haben gleich zu Beginn des Jahres der holländische Entwickler OVG Real Estate und Eigentümer TH Real Estate. Letzterer errichtet einen Steinwurf von Bundeskanzleramt, Reichstag und Hauptbahnhof entfernt das nach eigenen Angaben smarteste Bürohaus Berlins. Das Edge Grand Central Berlin wird neun Stockwerke hoch, 20.000 m² groß und 100 Mio. Euro teuer. Das Versprechen, einen Haufen digitaler Technik zu installieren, um den "ökologischen Fußabdruck des Gebäudes zu minimieren und das Wohlbefinden der Nutzer zu maximieren", überzeugte das Onlineportal Scout24, das rund 14.000 m² Fläche mietete, und den US-amerikanischen Softwareentwickler Oracle, der einen Vertrag über rund 3.500 m² unterschrieb. 2020 wollen die Mieter einziehen.

Platz für gleich 10.000 Arbeitsplätze auf 185.000 m² Fläche fand ein Beteiligungsunternehmen der Bremer Zech-Gruppe. Fündig wurde das Unternehmen von Deutschlands eifrigstem Projektentwickler im Stadtteil Wilmersdorf. 2012 wurde die Zigarettenfabrik der Firma Reemtsma geschlossen und die Produktion nach Polen verlagert. Vier lange Jahre versuchten die Käufer, das innerstädtische Industrieareal in einen Wohnstandort zu verwandeln. Doch die Politik blieb hart. Zu laut und Arbeitsplätze brauche die Stadt auch, hieß das Gegenargument. Grund für Zech, umzuschwenken und ab jetzt bis in das Jahr 2025 peu à peu 1 Mrd. Euro in einen Gewerbecampus mit dem schönen Namen "Go West" zu lenken. Geplant sind Läden, Hotels, ein Start-up-Inkubator, Theater, Kino, Büros sowie ein Handwerkerhof.

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