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Märkte | 07.03.2019

Aus IZSpecial anlässlich der Immobilienmesse MIPIM/2019, S. 113

Von Thorsten Karl

In diesem Artikel:

Der Rekord der Rekorde in Düsseldorf

Quelle: Pixabay, Urheber: Turmfalke
Das Stadttor wurde 2018 verkauft.

Quelle: Pixabay, Urheber: Turmfalke

Düsseldorf. Der kleinste der großen sieben Immobilienstandorte hat seinen festen Platz im Markt. 2018 konnten erstmals mehr als 4 Mrd. Euro umgesetzt werden.

Makler reden gerne in Superlativen und so jagt manchmal ein "Rekord" den nächsten. 2018 war jedoch nicht irgendein Jahr auf dem Düsseldorfer Investmentmarkt. Wolfgang Finke, Chef der Büroinvestmentmakler von JLL Düsseldorf, sagt: "Das war nicht nur ein Rekordjahr, das war ein besonderes Rekordjahr!"

Erstmal durchbrach die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt die Schallmauer der 4 Mrd. Euro auf dem gewerblichen Investmentmarkt. Wer noch die im Wohnsegment getätigten Verkäufe hinzu zählt, der landet bei einem Gesamtumsatz von 4,8 Mrd. Euro.

Was zu diesem enormen Transaktionsvolumen geführt hat, waren insgesamt 13 Verkäufe im Segment jenseits der 100 Mio. Euro. Vier dieser Objekte erzielten dabei sogar mehr als 200 Mio. Euro. "Wir haben hier Investoren gesehen, die vorher nie in Düsseldorf waren", sagt Finke. Als Grund für diese Beliebtheit sieht er, dass "man hier noch in großen Volumen einkaufen gehen kann."

So wechselten 2018 die Metro-Hauptverwaltung, das Stadttor und der Upper Nord Tower die Besitzer - jeweils für mehr als 200 Mio. Euro. Die Kaufpreise sind dabei beim Über-30fachen der Jahresnettokaltmiete angekommen. Finke: "Selbst in den B-Lagen liegt die Rendite nur noch bei 3,45%."

Dennoch sollten in Düsseldorf sowohl Nachfrage als auch das Angebot im laufenden Jahr stabil bleiben, schätzt JLL. Für die kommenden Jahre sei mit steigenden Mieten zu rechnen. Dann dürfte auch die Rendite wieder besser ausfallen.

Transaktion: Düsseldorf, Mercedesstraße 2

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