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Politik | 07.03.2019

Aus IZSpecial anlässlich der Immobilienmesse MIPIM/2019, S. 104

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Vonovia
  • Immobilienart:
    Wohnen

Gekürzte Kostenumlage

Nur noch 8% der Kosten einer Modernisierung dürfen auf Mieter umgelegt werden, das ärgert die Bestandshalter.

Denn per neuem Gesetz, gültig seit 1. Januar 2019, ist nicht nur die Absenkung von 11% auf 8% verfügt, es dürfen auch die Mieten nur noch um maximal 3 Euro/m2 binnen sechs Jahren steigen. Bei niedrigen Mieten (unter 7 Euro/m2) sind es sogar nur 2 Euro/m2. Das wirft so manche Renditeplanung über den Haufen. Branchenprimus Vonovia (rund 380.000 Wohnungen) hat beispielsweise angekündigt, seine geplanten Investitionen in Modernisierung deutlich herunterzufahren. Die Quote soll von 5% auf 3% am Gesamtvolumen sinken. Begründet wird dies aber mit starkem Widerstand der Mieter gegen Großmodernisierungen.

Für die Bestandshalter könnte es bald noch unerfreulicher werden. Auch der Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete festlegt, soll reformiert werden. Und zwar mit dem politischen Ziel, dämpfend auf die Mietenentwicklung einzuwirken.

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