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Märkte | 28.02.2019

Aus IZ09/2019, S. 22

Von Dagmar Lange

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Rich Immobilien
  • Organisationen:
    Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung (gif)
  • Personen:
    Markus Rich
  • Immobilienart:
    Büro

Deutlicher Anstieg bei Büromieten

Quelle: B.A.U. GmbH
Ein beliebter Bürostandort ist das Eastsite von Projektentwickler B.A.U., das Gebäude Eastsite X befindet sich im Bau.

Quelle: B.A.U. GmbH

Mannheim. Auf dem Büromarkt der Rhein-Neckar-Metropole wurden 2018 weniger Flächen umgesetzt, auch die Vermietungen waren rückläufig, weil das Angebot zu gering ist. Erwartete Neubauten können für Entlastung sorgen.

Die Quadratestadt bleibt mit einem Büroflächenbestand von 2,068 Mio. m² vor Heidelberg (0,982 Mio. m²) und Ludwigshafen (0,905 Mio. m²) der bedeutendste Bürostandort der Metropolregion Rhein-Neckar. Das vergangene Jahr kennzeichneten neue Höchstwerte bei der Spitzen- und Durchschnittsmiete, die niedrigste bisher ermittelte Leerstandsquote, schwächere Vermietungsumsätze und ein hoher Eigennutzeranteil. So lauten die Kernfakten des zwölften Büromarktberichts von Rich Immobilien auf Basis eigener Recherche und der im Rahmen des Arbeitskreises Büromarkt für die Region unter der Leitung der gif abgestimmten Werte.

2018 wurden im Stadtgebiet Mannheim ca. 68.000 m² Büroflächen umgesetzt und damit 14% weniger als im Vorjahr. Der Vermietungsumsatz lag mit 45.000 m² sogar 24% unter dem Wert von 2017 mit 59.000 m² und unter dem zehnjährigen Durchschnitt von ca. 58.900 m². "Dieser Rückgang beim Vermietungsumsatz ist vor allem auf einen gestiegenen Anteil von Eigennutzerumsätzen, die Angebotsknappheit bei modernen Bestandsobjekten sowie relativ wenige große Mietvertragsabschlüsse zurückzuführen", lautet die Bewertung von Markus Rich. Im Segment über 1.000 m² wurden nur acht Mietverträge registriert, der größte lag bei 4.000 m².

Der hohe Eigennutzerumsatz von 23.000 m² (zehnjähriger Durchschnitt bei 11.000 m²) geht auf den Baubeginn des neuen Technischen Rathauses im Glückstein-Quartier zurück. Die öffentliche Verwaltung war der größte Nachfrager von Fläche (34%), es folgten die Branchen Dienstleistungen und Beratung (16%) sowie Handel, Verkehr und Transport (14%) und das Segment Gesundheit und Sozialwesen (13%). Die Spitzenmiete stieg auf den Höchstwert von 18 Euro/m², die Durchschnittsmiete kletterte ebenfalls auf einen neuen Höchstwert von 12,90 Euro/m². Die Leerstandsquote verringerte sich auf 3,9% (2017: 5,1%). Während 2018 nur ca. 22.000 m² Neubaubüroflächen bezogen wurden, wird für 2019 und die beiden Folgejahre mit einem Fertigstellungsvolumen von 40.000 bis 50.000 m² gerechnet.

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