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Märkte | 21.02.2019

Aus IZ08/2019, S. 22

Von Dagmar Lange

In diesem Artikel:

Karlsruhe bleibt beliebt

Quelle: Fay Projects GmbH
Das ka3 mit 12.000 m2 Mietfläche für Büro und Einzelhandel wird Ende des Jahres fertig.

Quelle: Fay Projects GmbH

Karlsruhe. Die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs zeigt sich laut den Zahlen für 2018 wiederum als vielversprechender Investmentstandort.

Die Themen Expansion, Investitionen und Digitalisierung haben die großen ansässigen Unternehmen im Blick. Größer noch sind die Herausforderungen im Bereich Personalbeschaffung und Umgang mit ausgelasteten Kapazitäten. So lautet das Fazit zur Lage im jährlichen Investmentmarktbericht für Gewerbeimmobilien des Maklerhauses Kunz-Schulze Immobilien.

Seit zwei Jahren wird eine verstärkte Nachfrage von institutionellen Investoren festgestellt. Besonders nachgefragt sind Bürogebäude, Einzelhandelsimmobilien sowie klassische Geschäftshäuser in der Top-Lage Kaiserstraße. Für 2018 berechnet Kunz-Schulze für Gewerbeimmobilien ein Transaktionsvolumen von ca. 320 Mio. Euro, eine Steigerung gegenüber 2017 von stattlichen 56%. "Veräußert wurden vermehrt Objekte im Zuge von überregionalen Portfolios, wie das Durlach-Center aus dem Olymp Portfolio", sagt Marco Ziegler, Investment-Analyst bei Kunz-Schulze.

Als Einzelinvestments nennt Ziegler beispielhaft die Gläserne Softwarefabrik in der Brauerstraße, die von Strabag als Projektentwicklung gekauft und direkt wieder an die Deka veräußert wurde. Oder den Verkauf des Bürogebäudes am Rüppurrer Schloss der Württembergischen Versicherung sowie das Objekt Bahnhofstraße 12, das an DIC Asset veräußert wurde.

Die Renditemöglichkeiten seien nur im Bereich der Core-Immobilien leicht gesunken. Die Nettoanfangsrenditen bewegten sich 2018 im Core-Bereich bei 4,1% bis 5%, bei Core-Plus zwischen 5% und 6,2% und bei Value-Add sogar bis zu 7,5%. Für das laufende Jahr gebe es keine Entspannung am Markt, da Neubauprojekte erst peu à peu fertiggestellt würden. Durch die Verlagerung der dm-Zentrale dieses Jahr nach Durlach und von 1&1 an den Hauptbahnhof (2020) würden dem Markt großflächige Bestandsgebäude zugeführt.

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