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Märkte | 14.02.2019

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Aus IZ07/2019, S. 4

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:

ABCD hat als Maßstab für den Wohnungsmarkt ausgedient

Quelle: Pixabay, Urheber: breisgauer
Freiburg im Breisgau ist in der neuen Segmentierung des Wohnungsmarkts der Aufsteiger unter den Städten.

Quelle: Pixabay, Urheber: breisgauer

ABCD ist nicht mehr das alleinige Maß für die Wohnungsmärkte der Städte. Die Kompetenzgruppe Wohnen der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung, kurz gif, und die International [...]

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Viele Ähnlichkeiten

Die Kompetenzgruppe Wohnen der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung (gif) hat sich zunächst auf insgesamt 18 Indikatoren aus vier Großkategorien geeinigt, die nach ihrer Ansicht maßgebend für das Wohninvestment in einer Stadt sind. Die vier Kategorien sind Marktgröße und -dynamik, Preisniveau und -dynamik, zu der auch das Thema Erschwinglichkeit (Relation Preis/Kaufkraft) gehört, sozioökonomische Daten und Entwicklungen wie etwa das Wachstum der Arbeitslosigkeit sowie demografische Indikatoren wie etwa das Wachstum des Anteils der Altersgruppe 18 bis 35 Jahren an der Bevölkerung.

Um nun die insgesamt 185 Städte mit über 50.000 Einwohnern in trennscharfen Gruppen unterzubringen, haben die Wissenschaftler sich methodisch des Clustering-Verfahrens bedient: Algorithmen, die zur Bildung von in sich homogenen Gruppen und zueinander heterogenen Gruppen eingesetzt werden. Oder anders formuliert: Je (un-)ähnlicher sich zwei Wohnungsmärkte gemessen an den verwendeten Indikatoren sind, desto (un-)wahrscheinlicher werden sie von den Algorithmen in dasselbe Cluster sortiert. In der Studie wurde das "Hierarchische K-Means"-Verfahren eingesetzt. Die Studie ist unter https://www.gif-ev.de/onlineshop abzurufen. ox