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Märkte | 07.02.2019

Aus IZ06/2019, S. 23

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:

Bei den Mieten scheint der Zenit erreicht zu sein

Bayern. Die Mieten und Preise steigen in vielen bayerischen Städten und im Münchner Umland deutlich langsamer als in der Vergangenheit.

Zweistellige Zuwächse bei den Kaufpreisen waren lange Zeit in den Münchner Umlandgemeinden normal. Nun verlieren die Preise im Kauf- und Mietbereich nach einer Analyse des Marktforschungsinstituts des IVD Süd zunehmend an Fahrt.

Am stärksten stiegen die Preise weiterhin in der Kreisstadt Ebersberg. Hier verteuerten sich Eigentumswohnungen im Bestand zwischen Frühjahr und Herbst 2018 durchschnittlich um 7,4%. Eine ähnlich hohe Steigerung weist nur die Landeshauptstadt auf. Im Jahr zuvor betrug der Zuwachs in Ebersberg lediglich 3,8%. Auch Einfamilien- und Doppelhäuser verteuerten sich in Ebersberg am stärksten. Noch liegen die Mieten und Preise allerdings deutlich unter dem Niveau anderer Kreisstädte im Münchner Umland.

In Fürstenfeldbruck mussten Käufer für bestehende Eigentumswohnungen gut 4% mehr bezahlen als im Vorjahr. Doch der Preiszuwachs hat sich fast halbiert. In Erding, Freising und Starnberg fielen die Steigerungen mit teilweise deutlich unter 2% noch verhaltener aus. Auch die Mieten stiegen vergangenes Jahr langsamer. Starke Zuwächse bei Bestandswohnungen gebe es noch in Fürstenfeldbruck (+3,1%) und Starnberg (+1,8%).

In den bayerischen Großstädten beobachtet der IVD ebenfalls eine leichte Entspannung. In Augsburg etwa würden die Mieten wegen der hohen Anstiege in den vergangenen Jahren momentan eher stagnieren. Auch in Nürnberg seien die Wohnungsmieten im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr eher konstant bis leicht fallend. Bei den Mieten für Häuser gebe es sogar klare Rückgänge. "Der Zenit scheint bei den Mietpreisen erreicht zu sein", resümiert der IVD.

Deutliche Mietzuwächse könnten derzeit eher in den Mittelstädten beobachtet werden. So hätten etwa die Mieten in Schweinfurt, Kempten und Neu-Ulm ein Rekordniveau erreicht. In Passau würden die Mieten aufgrund der hohen Nachfrage von Studenten ebenfalls weiter steigen. Studenten sorgen auch in Würzburg dafür, dass die Stadt die stärksten Zuwächse bei den Mieten im Vergleich der bayerischen Großstädte aufweist. Mieten für Altbauwohnungen verteuerten sich demnach um 2,8%, für Bestandswohnungen um 5,6%.

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