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Märkte | 07.02.2019

Aus IZ06/2019, S. 8

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:

Kampf um die Wohnung

Die Mieten steigen laut F+B moderater als die Kaufpreise, doch in sozial schwachen Vierteln tobt der Kampf um die preiswerte Mietwohnung.

Insbesondere in der Gruppe der Einkommensschwächeren ist ein Kampf um den schrumpfenden preiswerten Wohnungsbestand zu beobachten. Gerade dort seien höhere Mietpreissteigerungen zu verzeichnen als im gehobenen Segment, sagt die aktuelle Wohnungsmarktanalyse (viertes Quartal 2018) des Analysehauses F+B.

Geschäftsführer Bernd Leutner plädiert dafür, aus diesen Erkenntnissen endlich politische Konsequenzen zu ziehen. Es müsse die "aktuell uneingeschränkte Dominanz der Umweltpolitik" gebrochen werden. Die sozialen Aspekte des Bauens und Wohnens sollten wieder in den Vordergrund rücken. Auch müsse die "baugesetzlich normierte Bürgerbeteiligung neu austariert" werden. Diese Form der Partizipation entwickele sich zunehmend zur "bloßen Verhinderungsmacht der Besitzenden", sagt Leutner.

Die Wohnungspreisentwicklung insgesamt hat laut dem Wohn-Index Deutschland von F+B im Herbst "wieder an Fahrt gewonnen". Deutschlandweit stiegen die Preise im vierten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorquartal um 1,2%, im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,5%. Maßgeblich für die Steigerung sei das Eigentumssegment. Dabei ragten die Eigenheime hervor mit einem Jahresplus von 9,2%, Eigentumswohnungen lagen mit 6,5% leicht darunter. Im Quartalsvergleich kommen beide auf ein Plus von 1,3%. Dagegen sei bei den Bestandsmieten im Vorquartalsvergleich nur ein leichter Zuwachs von 0,4% zu registrieren. Im Vorjahresvergleich stiegen die Neuvertragsmieten um 3,4%, die Bestandsmieten um 1% - Werte, die unter dem Gesamtindexzuwachs (6,5%) liegen. Allerdings tragen zu den moderaten Mietsteigerungen laut F+B besonders stark die eigentlich preiswerteren Wohnungen bei. So liegen die Wachstumsraten im Vergleich 2007/2008 zu 2017/2018 in Düsseldorf bei 41,9% für den Sub- bis Normalstandard, 37,7% sind es im gehobenen Segment. Diese Tendenz gibt es laut F+B auch in Stuttgart, Frankfurt, Hamburg und Berlin. Im Jahresvergleich verstärke sich der Trend.

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