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Märkte | 07.02.2019

Aus IZ06/2019, S. 4

Von Monika Leykam

In diesem Artikel:

bulwiengesa-Index positiv

Das deutsche Miet- und Preiswachstum des Vorjahres hat sich im bulwiengesa-Immobilienindex für 2018 fortgesetzt. Nach 5,7% im Jahr 2017 wurde für 2018 ein Anstieg von 5,6% gemessen. Der Index entwickelte sich damit im nunmehr 14. Jahr positiv.

War im Jahr zuvor der Teilindex Wohnen mit einem Plus von 8,3% für den Anstieg des Gesamtindexes hauptverantwortlich gewesen, schwächte sich die Wohndynamik 2018 leicht auf 6,8% ab. Gleichzeitig zog die Performance von Gewerbe (Büro und Handel) von zuvor 2,1% auf 3,1% an.

Das Gewerbesegment hätte sogar noch stärker wachsen können, hätten nicht die stagnierenden Einzelhandelsmieten in den Ia-Lagen (-0,2%) den Durchschnitt gedrückt. Die Büromieten und die Gewerbegrundstücke hatten mit 5,6% die beste Performance. Die Büromieten zeigten sogar die höchste jährliche Wachstumsrate seit der Wiedervereinigung. In den sieben A-Städten Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Köln, Düsseldorf und Stuttgart misst der Büromietindex sogar ein Wachstum um 8%.

Im Wohnsegment legten Mieten und Preise in den sieben A-Städten am stärksten zu. Hier bewegen sich die Preissteigerungen für Kaufobjekte zwischen 8,9% (Neubau-eigentumswohnungen) und 11,4% (Reihenhäuser). Auch im Bundesdurchschnitt verteuerten sich Reihenhäuser stark: um über 9%. Die Preissteigerungen der Zentren strahlen stark auf die Peripherie ab. So zogen die Neubaumieten in den D-Städten 2018 um 5,8% an. Bundesweit liegt der Mietanstieg bei 4,9% (Neubau) bzw. 3,5% (Bestand).

Die von bulwiengesa gemessene Wertentwicklung liegt damit erneut über der Inflationsrate von 2018 (1,9%). Allerdings hat sich der Abstand beider Kurven verringert, er beträgt nun 3,7 Prozentpunkte. In den Vorjahren (2015 bis 2017) hatte die Differenz stets höher gelegen, sie pendelte zwischen 4,2 und 4,7 Punkten. Die bulwiengesa-Analysten weisen darauf hin, dass 2018 der Inflationsschutz von Wohnimmobilien erneut den von Gewerbe überstieg - dort liege "in der Summe aller Nutzungsarten ein ertragsschwaches Wachstum vor".

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