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Märkte | 31.01.2019

Aus IZ05/2019, S. 24

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:

H&M gibt zwei Läden auf

München. Die schwedische Modekette H&M schließt zwei ihrer Filialen in der Münchner Fußgängerzone. Grund dafür sind die hohen Mieten und ein verändertes Einkaufsverhalten der Kunden.

Der Mieterwechsel in der Münchner Innenstadt geht weiter. Nachdem die Toplage jahrelang eine relativ geringe Fluktuation aufwies, dreht sich das Mieterkarussell seit einiger Zeit immer schneller. Die schwedische Modekette H&M bestätigt auf Nachfrage der Immobilien Zeitung, dass sie ihre Filialen in der Kaufingerstraße 24 und in der Neuhauser Straße 5 Ende Januar 2020 und Ende März 2020 aufgeben wird.

Grund für den teilweisen Rückzug aus Münchens Toplage sind die hohen Mieten. In der Fußgängerzone werden nach Maklerangaben bis zu 370 Euro/m² gezahlt. Wie die Süddeutsche Zeitung aus Unternehmenskreisen erfahren haben will, seien Verhandlungen über eine Verlängerung des Mietvertrags ergebnislos verlaufen.

Außerdem habe eine Analyse der Geschäfte ergeben, dass es in der Münchner Innenstadt eher die Kunden für H&M Home und Arket gebe. Mit beiden Marken ist H&M in der Kaufingerstraße 8 sowie in der Weinstraße vertreten. Man verlagere daher den Fokus von kleineren Geschäften hin zu großen Häusern mit Vollkonzept. "Wir merken, dass an manchen Standorten die Kunden eher das größere Geschäft bevorzugen", erklärt eine Unternehmenssprecherin. Dennoch würden die kleineren Filialen nicht automatisch aufgegeben. Dort, wo es den Zuspruch der Kunden gebe, würde man an den Shops festhalten.

Insgesamt betreibt H&M in der Münchner Innenstadt neun Geschäfte, die teilweise unter anderen Labels auftreten. So ist H&M bisher allein in der Kaufingerstraße mit fünf Filialen vertreten. In der angrenzenden Weinstraße finden sich eine weitere H&M-Niederlassung sowie die H&M-Ableger COS und Arket. In der Sendlinger Straße ist der Konzern zudem mit seinen Labels Weekday und & Other Stories vertreten. Mitte März eröffnet H&M schließlich eine neue Filiale in dem neuen Einkaufszentrum Forum Schwanthalerhöhe im Münchner Westend.

Es ist nicht das erste Mal, dass große Filialisten an den hohen Mieten in der Münchner Haupteinkaufsstraße scheitern. 2015 gab der US-Modekonzern Forever 21 seine Flächen im Joseph Pschorr Haus in der Neuhauser Straße 19 auf. Vergangene Woche verließ auch die Modekette Mango ihr Geschäft im gleichen Haus.

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