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Märkte | 31.01.2019

Aus IZ05/2019, S. 22

Von Dagmar Lange

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Heidelberg
  • Organisationen:
    Universität Heidelberg, Instituts für Handelsforschung (IFH)
  • Personen:
    Marc Massoth
  • Immobilienart:
    Einzelhandel, Hotel & Gastronomie, Freizeit und Wellness

Auszeichnung für die vitale Altstadt

Quelle: Heidelberg Marketing GmbH, Urheber: Udo Filsinger
Die Heidelberger Altstadt stemmt sich erfolgreich gegen den Onlinehandel.

Quelle: Heidelberg Marketing GmbH, Urheber: Udo Filsinger

Heidelberg. Der richtige Mix aus Einzelhandel, Gastronomie und Aufenthaltsqualität sichert der Altstadt einen Spitzenplatz bei der Studie "Vitale Innenstädte". Eine wesentliche Rolle bei der Gesamtbewertung spielt der öffentliche Nahverkehr.

Viele kleine und inhabergeführte Geschäfte, eine hohe Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum und ein für Einwohner wie für Besucher attraktiver Mix aus Einkaufsmöglichkeiten und Verweilqualität machen die Heidelberger Innenstadt attraktiv. Sie gehört zu den "lebendigsten und attraktivsten Innenstädten Deutschlands". So das Ergebnis der bundesweiten Untersuchung "Vitale Innenstädte 2018" des Instituts für Handelsforschung (IFH) aus Köln.

Heidelberg überzeugt in der Umfrage unter Passanten mit seinem Ambiente, seiner Gesamtattraktivität sowie seinem Einzelhandels- und Gastronomieangebot. In diesen Kategorien gaben die Befragten die Noten "sehr gut" oder "gut". Die Altstadt erreichte damit eine Gesamtnote 2,1 und belegt hinter Trier den zweiten Platz unter den untersuchten Städten mit 100.000 bis 200.000 Einwohnern. Laut IFH lag der Notendurchschnitt aller 116 teilnehmenden Städte in Deutschland bei 2,6.

Ein Ergebnis, das auch Marc Massoth, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft, freut. "Die positiven Antworten der Passanten sind ein Ansporn für uns, mit allen Beteiligten weiter an der Stärkung des Stadterlebnisses zu arbeiten, an der Verbindung aus Einkaufen und hoher Aufenthaltsqualität." So könne die Stadt der Onlinekonkurrenz strotzen.

In Heidelberg wurden für die Studie am 27. und 29. September 2018 rund 850 Passanten durch das Geographische Institut der Universität Heidelberg interviewt. Bundesweit waren es rund 59.000 Personen, die das IFH nach ihren Einkaufsgewohnheiten in der jeweiligen Innenstadt befragte. Sehr gut schnitt Heidelberg bei der Erreichbarkeit der Innenstadt mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln und dem Fahrrad ab, ebenso beim Gastronomie- und Dienstleistungsangebot sowie bei den Ladenöffnungszeiten. Beim Ambiente erhielt Heidelberg ebenfalls Bestnoten, vor allem für Lebendigkeit, Sauberkeit und Sicherheit, aber auch für die attraktiven Straßen, Plätze und Sehenswürdigkeiten.

Noch Luft sehen die Passanten bei der Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto, den Parkmöglichkeiten und dem Freizeitangebot. Da ergab die Studie eine Note drei. Beim Einzelhandelsangebot vergaben die Befragten Bestnoten in den Segmenten Bekleidung, Schuhe/Lederwaren, Uhren und Schmuck, Bücher, Optiker, Büro- und Schreibwaren sowie Drogerie. Ein Befriedigend erhielten die Kategorien Unterhaltungselektronik, Sport/Spiel und Lebensmittel. Zwei von drei Befragten kommen von außerhalb in die Innenstadt und sind weiblich. Mehr als ein Drittel aller Besucher nutzt den öffentlichen Nahverkehr für die Fahrt in die Altstadt (34,9%). Im Durchschnitt aller untersuchten Städte trifft dies nur auf 21% zu. 81% der Besucher nutzen gastronomische Angebote und sorgen für eine hohe Verweildauer.

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