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Projekte | 31.01.2019

Aus IZ05/2019, S. 18

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Science City Bahrenfeld kommt

Quelle: Spengler Wiescholek Architekten, WES Landschaftsarchitekten, Urban Catalyst, Luftbild: Matthias Friedel, Urheber: moka-studio
Science City Bahrenfeld: Der Forschungs- und Innovationspark Altona (oben), Wissenschaftscampus mit Desy (links) und das Wohnquartier am Altonaer Volkspark (rechts).

Quelle: Spengler Wiescholek Architekten, WES Landschaftsarchitekten, Urban Catalyst, Luftbild: Matthias Friedel, Urheber: moka-studio

Hamburg. Mit der Science City Bahrenfeld soll ein 125 ha großes Quartier für Wissenschaft, Wirtschaft und Wohnen entwickelt werden.

Die künftige Science City Bahrenfeld soll durch drei Großprojekte geprägt werden: den Ausbau des Forschungszentrums Deutsche Elektronen-Synchrotron (Desy) rund um das Thema Teilchenbeschleuniger, die Entwicklung der Universität Hamburg sowie den Bau von 2.500 Wohnungen - überwiegend im Projekt Wohnen am Volkspark. Die Wohnungen entstehen primär auf der Trabrennbahn sowie den Kleingärten an der A 7. Ermöglicht werden sie durch den Bau des 2,2 km langen Altonaer Deckels über die A 7. Der Altonaer Volkspark ist als grünes Herz des 125 ha großen Quartiers vorgesehen.

Vorhanden sind bereits das Desy, Fachbereiche der Universität oder Dependancen der Max-Planck-Gesellschaft. Konkret geplant sind das Centre for Data and Computer Science (CDCS) als interdisziplinäres Wissenschaftszentrum sowie das Zentrum für molekulare Wasserforschung (CMWS). Seitens der Universität wird etwa der Fachbereich Chemie nach Bahrenfeld verlegt.

5.000 Studierende könnten vom erweiterten Campus profitieren. Das gilt auch für Start-ups und wissenschaftsaffine Unternehmen, für die im Dreieck Luruper Hauptstraße, Elbgaustraße und Schießplatzgraben der 58.000 m2 große Forschungs- und Innovationspark Altona geplant ist. Hier ist zudem ein Technologie- und Gründerzentrum für Life Sciences, Bio- und Nanotechnologie sowie neue Materialien vorgesehen. Die Inbetriebnahme ist bis Mitte 2023 terminiert. Bereits Ende 2020 soll das Innovationszentrum fertig sein, das für 14 Mio. Euro in Nachbarschaft zum Innovationspark Altona ab April auf dem Campusareal errichtet wird.

Urbanität wollen die Planer durch öffentliche Kommunikations- und Begegnungsräume schaffen, die sich auch zu den anliegenden Stadtteilen öffnen sollen. Dabei ist ein autofreier Campus das Ziel. Hamburgs erster Bürgermeister Peter Tschentscher bezeichnete es als "interessante Option", dass die geplante U-Bahn-Linie 5 - die von der City Nord über die Innenstadt bis nach Stellingen führen soll - auch die Science City Bahrenfeld anbinden könnte.

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