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Digitales | 31.01.2019

Aus IZ05/2019, S. 9

Von Ulrich Schüppler

In diesem Artikel:

Digitalwunschliste der Fondsmanager ist lang

73% der Fondsmanager wollen mehr in IT investieren. Gleichzeitig steigen die digitalen Anforderungen an KVGs. Das zeigen zwei Umfragen.

Technologien wie Blockchain, Big Data, künstliche Intelligenz (KI) und Cloud Computing werden die Fondsbranche in den kommenden Jahren erheblich verändern. Das ist das Ergebnis einer Umfrage mit 345 Teilnehmern, die der Bundesverband Investment und Asset Managemant (BVI) unter den Führungskräften sämtlicher Mitgliedsunternehmen durchgeführt hat. Die Befragten repräsentieren rund 3 Billionen Euro an Fondsvermögen.

Auswirkungen auf ihr Geschäft erwarten die Entscheider vor allem im Bereich Administration (56%), in geringerem Maße auch im Portfoliomanagement (37%) und im Vertrieb (36%). Satte 73% wollen ihre Investitionen in die IT-Infrastruktur für 2019 hochschrauben, nur 3% gehen von einem sinkenden EDV-Budget aus. Wichtigstes Ziel der IT-Investitionen sind die Digitalisierung von Prozessen (72%), gefolgt von einer allgemeinen Modernisierung der EDV (63%) und dem Schutz vor Cyberangriffen (40%). Die Themen Big Data (54%), Einsatz von Algorithmen (53%) und künstliche Intelligenz (51%) erachten die Teilnehmer dabei als nahezu gleichwertig.

Entsprechend der Investitionsentscheidungen verwundert es nicht, dass 37% ihren Personalbestand im Bereich IT aufstocken wollen. Eine breite Anwendung von digitalen Emissionen mittels blockchainbasierter Anteilsscheine (Token) sieht die Branche noch nicht, da es dazu bisher keine einheitlichen europäischen Standards und Regulierungen gibt. Der BVI will sich jedoch dafür einsetzen, den Rechtsrahmen an die Möglichkeiten des Digitalzeitalters anzupassen, damit die Branche sich in diese Richtung weiterentwickeln kann.

Ein optimales digitales Leistungsprofil bildet inzwischen auch das wichtigste Merkmal, das Asset-Manager von einer Service-KG erwarten, wie eine zweite Umfrage herausgefunden hat. Dazu zählt zum einen ein individualisierter, auf die Bedürfnisse der jeweiligen Kunden zugeschnittener Onlinezugriff, über den diese ihr Investment verfolgen, verwalten und Freigaben erteilen können. Weiterhin wünschen sich die Befragten einen funktionierenden Workflow zwischen Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) und Kunde.

Durchgeführt hat die Umfrage die Immobilien-Service-KVG Intreal im Rahmen einer Masterarbeit, die Maximilian Kretzschmar für den Studiengang Immobilienwirtschaft an der Irebs eingereicht hat. Die Arbeit hatte die über den gesetzlichen Rahmen hinausgehenden Dienstleistungen von Service-KVGs zum Thema. Der Datensatz ist hier allerdings deutlich kleiner als in der BVI-Umfrage: Zwischen Ende Juli und Mitte August 2018 wurden 118 Asset-Manager kontaktiert, der Rücklauf lag bei 51. Davon waren 25 Antworten vollständig und gingen in die Auswertung ein.

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