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Märkte | 31.01.2019

Aus IZ05/2019, S. 7

Von Monika Leykam

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    publity, Preos Real Estate
  • Organisationen:
    Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
  • Personen:
    Thomas Olek
  • Immobilienart:
    Gewerbe allgemein

Preos-Real-Estate-Aktie ist im Handel

Der Gewerbe-Investor Preos ist an der Börse bereits mehr wert als alle seine Immobilien. Preos und seine Managementgesellschaft teilen sich den gleichen Großaktionär.

Rund sechs Wochen wird die Aktie des Immobilieninvestors Preos Real Estate nun schon an der Börse gehandelt. Gestartet mit 8 Euro, pendelte sich das Papier zuletzt bei 7,30 Euro/Aktie ein. Damit liegt die Marktkapitalisierung des Unternehmens bei rund 160 Mio. Euro - deutlich mehr, als der derzeitige Immobilienbestand im Bruttowert von rund 100 Mio. Euro auf die Waage bringt. Die Börse lege hier offenkundig andere Bewertungsmaßstäbe an als bei reinen Bestandshaltern und beziehe wohl zusätzliche Ergebniseffekte aus dem Immobilienhandel mit ein, erklärt ein Preos-Sprecher. Ca. 75% von Preos gehören dem publity-Chef und -Mehrheitseigentümer Thomas Olek. publity ist auch für das Gelingen dieser Handelsgewinne sowie für die Vermietung der Objekte zuständig. In der Leipziger publity-Niederlassung unterhält Preos seinen Firmensitz. Die existierenden Managementverträge mit publity sehen eine Betreuung von Kauf bis Verkauf der Objekte vor - eine nicht nur enge, sondern auch langfristige Bindung. Preos begründet die Verträge mit "gemeinsamem Interesse an einer langfristigen Zusammenarbeit".

Das enge Band zwischen publity und Preos blieb nicht unkommentiert. Das Fondsportal Investmentcheck.de hatte in den vergangenen Monaten einige schwere Geschütze gegen Thomas Olek aufgefahren. Die Rede war u.a. von Versuchen, via Telefonanruf Anleger der publity-Fonds noch vor dem Börsegang zum Tausch ihrer Anteile in Preos-Aktien zu motivieren. "Das stimmt nicht, es gab keine solchen Tauschangebote", sagt der Preos-Sprecher.

Im Vorfeld der Erstnotiz der Preos-Aktien an der Börse schoss Kapitalmarkt intern gegenüber der ebenfalls börsennotierten publity quer: Bei ihr solle es nämlich eine Marktmanipulationsuntersuchung durch die Finanzaufsicht BaFin geben. Ein publity-Sprecher bezeichnete das als "falsch und Quatsch". Die BaFin wiederum bestätigt zwar, das derzeit eine Marktmanipulationsuntersuchung im Zusammenhang mit dem Börsengang der publity im Frühjahr 2015 läuft, dass diese Untersuchung sich aber ausdrücklich nicht auf das Unternehmen publity beziehe, sondern auf Auffälligkeiten im Handel mit der publity-Aktie.

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