Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen
Tooltipp
{{counter.remaining}} {{counter.title}}

Sie haben einen Artikel verbraucht

Als registrierter Nutzer können Sie bis zu 10 Artikel pro Monat lesen - kostenfrei und unverbindlich

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Märkte | 31.01.2019

Aus IZ05/2019, S. 6

Von Peter Dietz

In diesem Artikel:

Logistikmieten explodieren

Mit einem bundesweiten Umsatz bei Logistikflächen von mehr als 7 Mio. m² wurde 2018 ein Rekordwert erzielt. Gleichzeitig explodieren die Mieten.

Zum ersten Mal wurden auf dem deutschen Markt für Lager- und Logistikflächen in einem Jahr mehr als 7 Mio. m² neu besetzt. 2018 lag der Flächenumsatz von Eigennutzern und Mietern mit 7,2 Mio. m² satte 8% über dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2016 mit rund 6,7 Mio. m². Der Fünf-jahresdurchschnitt wurde um ein Fünftel übertroffen, der Schnitt der vergangenen zehn Jahre sogar um 39%, meldet JLL.

Die Logistik- und Lagerflächenmärkte hätten den kontinuierlichen Aufwärtstrend der letzten Jahre unvermindert fortgesetzt, erklärt Christopher Raabe vom Maklerhaus BNPPRE. Auch das im zweiten Halbjahr spürbar geringere Wirtschaftswachstum habe zu keinem Nachfragerückgang geführt. Verantwortlich sei die anhaltende Dynamik von Umstrukturierungsprozessen, wie der weiter steigende Anteil des E-Commerce und Outsourcingmaßnahmen der Industrie, die sich in zunehmendem Flächenbedarf widerspiegeln. Der Eigennutzeranteil habe mit 40% seine große Bedeutung erneut bestätigt. Die Experten von BNPPRE und JLL gehen davon aus, dass auch in diesem Jahr mehr als 6 Mio. m² Logistikfläche neu vermarktet werden. Einen Rekord hält Frank Weber von JLL angesichts des immer knapper werdenden Angebots für unwahrscheinlich.

Sicher aber ist, dass die Mieten steigen werden. In den großen fünf Ballungsräumen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München sind kaum noch moderne Logistik-immobilien kurzfristig zu mieten. Zwar wurden im vergangenen Jahr rund 905.000 m² Lagerflächen fertiggestellt, doch war davon nicht mal ein Viertel frei verfügbar. Derzeit befinden sich in den Big 5 rund 580.000 m² im Bau, davon ist allerdings nur noch knapp ein Drittel nicht vergeben. Und das schlägt sich auf die Preise nieder.

So sind laut JLL die Spitzenmieten an manchen Standorten um bis zu 10% gestiegen. Allerdings klettern die Mieten nicht überall gleich stark in die Höhe: Während die Spitzentarife für Lagerflächen in der Größenordnung ab 5.000 m2 in den Regionen Frankfurt mit monatlich 6 Euro/m2 und Düsseldorf mit 5,40 Euro/m2 im Jahresvergleich stabil blieben, ging es in Berlin, München und Hamburg bergauf. In den Toplagen der Region Berlin stieg die Spitzenmiete von 5 Euro/m2 auf 5,50 Euro/m2, in München von 6,75 Euro/m2 auf 7,10 Euro/m2 und in Hamburg von 5,60 Euro/m2 auf 5,80 Euro/m2.

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!