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Märkte | 24.01.2019

Aus IZ04/2019, S. 22

Von Dagmar Lange

In diesem Artikel:

Weniger Umsatz am Büromietmarkt

Quelle: LRO
Großer Eigennutzer-Mietabschluss: der neue Ledererbau in der Innenstadt.

Quelle: LRO

Stuttgart. Zu wenig Angebot und fehlende Großabschlüsse sind die Gründe dafür, dass der Flächenumsatz im Jahr 2018 unter den Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre rutschte. Die Mieter müssen sich bei den Preisen dem geringen Angebot anpassen.

Das geringe Angebot insbesondere an großen Büroflächen und Neubauflächen kommt einer Wette auf weiter steigende Mieten gleich. E&G Real Estate geht für das vergangene Jahr von einem Flächenumsatz von rund 218.000 m² aus, bei Colliers International Stuttgart kommen sie auf 216.100 m², JLL errechnete sogar nur 215.000 m². Betrachtet wird dabei traditionell die Landeshauptstadt samt Leinfelden-Echterdingen.

Allen Auswertungen gemeinsam ist der Hinweis auf den großen Produktmangel, der für den rückläufigen Flächenumsatz verantwortlich sei. 2017 lag der laut E&G noch bei 270.000 m², im Rekordjahr 2016 bei 432.000 m², der Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre habe ca. 255.000 m² betragen. 212 Mietabschlüsse zählt Ralf Spieth, Leiter Bürovermietung bei Colliers in Stuttgart, für das abgelaufene Jahr auf. Einen wesentlichen Anteil am Flächenumsatz stellten vier großflächige Eigennutzerabschlüsse mit zusammen etwa 67.000 m². Allein 50.000 m² davon entfielen auf ein Neubauvorhaben in Feuerbach, das sich Bosch sicherte und damit dem Teilmarkt Feuerbach mit insgesamt 54.600 m² zum höchsten Flächenumsatz verhalf, gefolgt von Bad Cannstatt mit rund 34.600 m². Davon entfielen 10.000 m² auf das Neubauprojekt Büropark Löwentorbogen. Ein weiterer großer Eigennutzer ist das Land durch den Abschluss im zuvor erworbenen Ledererbau in der Kriegsbergstraße 32. Insgesamt wurden in der Innenstadt 28.400 m² umgesetzt.

Mit einem Flächenumsatz von rund 76.000 m² erwiesen sich Industrieunternehmen erneut als nachfragestärkste Branche. Allein 82% hiervon entfielen auf die Automobilhersteller. Doch auch diese Branche hat die Nachfrage laut E&G deutlich reduziert, denn 2017 lag der Flächenumsatz der Industrieunternehmen noch bei rund 109.000 m². Zweitstärkster Nachfrager mit 30.700 m² war die öffentliche Hand.

Die Leerstandsquote wird mit ca. 2,3% angegeben. In den sieben deutschen Top-Büromärkten ist der Leerstand laut Sebastian Treier, Leiter Bürovermietung bei JLL Stuttgart, nur in Berlin mit 2% niedriger. Während E&G die Durchschnittsmiete bei 13,90 Euro/m² für das gesamte Stadtgebiet sieht und damit einen leichten Anstieg gegenüber 2016 von 1,4% verzeichnet, kommt Colliers auf 14,10 Euro/m². Laut Treier akzeptiert der Markt eine Spitzenmiete von 23,50 Euro/m², für Neubauten in der Nähe zum Hauptbahnhof lagen die Vorvermietungspreise sogar bei 29 Euro/m². Die Erwartung an künftig schnelle Bahnverbindungen werde auch den Fasanenhof beflügeln.

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