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Projekte | 24.01.2019

Aus IZ04/2019, S. 21

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

CG plant größer im Ostend

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies
Noch bis Ende November wird die Telekom den Gebäudekomplex am Danziger Platz nutzen. Danach ist der Weg frei für die Pläne von CG.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies

Frankfurt. Die CG-Gruppe will auf dem Gelände des Fernmeldeamts im Ostend ein Quartier mit 283 Mio. Euro Verkaufsvolumen realisieren. Damit hat sich das Projekt gegenüber den ersten Entwürfen vor zwei Jahren deutlich vergrößert.

Die CG-Gruppe ist offenbar vorangekommen mit ihrer Planung für das Grundstück des Fernmeldeamts am Danziger Platz in Frankfurt. Das Unternehmen hatte das rund 1,2 ha große Grundstück im Herbst 2016 erworben, Medienberichten zufolge für 71 Mio. Euro. Bis Ende November 2019 wird die Telekom das Gebäude weiterhin als Mieterin nutzen. Wie es danach weitergehen soll, geht aus einem Text in der aktuellen Ausgabe des CG-Firmenmagazins hervor. Demzufolge ist ein weitgehender Neubau zu erwarten, während anfangs von einer teilweisen Umnutzung des Bestands die Rede gewesen war.

Nach Südwesten, zum Danziger Platz hin, ist ein zwölfgeschossiger Gebäudeblock vorgesehen, dahinter vier sechsstöckige Baukörper, die an drei Höfen eine Blockrandbebauung bilden. Die Bauten werden nahezu komplett mit Staffelgeschossen versehen. Das alles soll sich auf 320 Wohneinheiten mit 21.000 m2 Wohnfläche, 350 Tiefgaragenstellplätze und je 9.000 m2 für Büros und Einzelhandel summieren.

Die unter dem Strich 39.000 m2 sind etwas mehr als die 35.000 m2 Gesamtfläche, die CG Anfang 2017 genannt hatte, aber deutlich weniger als das Raumprogramm, von dem einige Monate später die Rede war. Damals hatte die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, dass CG rund 60.000 m2 BGF errichten, die Stadtverwaltung aber nur 46.500 m2 genehmigen wolle. Die neuen Zahlen dürften in etwa in der Mitte zwischen beiden Zahlen liegen. Auch die in Rede stehenden Summen haben sich verschoben. Während CG vor zwei Jahren 220 Mio. Euro Gesamtinvestition meldete, ist nun von 283 Mio. Euro Verkaufsvolumen die Rede. Die Fertigstellung ist jetzt für 2023 vorgesehen.

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