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Projekte | 24.01.2019

Aus IZ04/2019, S. 21

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Bauträger tummeln sich am Hainweg

Quelle: Optimal Wohnbau, Urheber: Nicolai Becker
Optimal Wohnbau will am Hainweg in seinen Pick-up-Häusern jeweils zwei Wohneinheiten auf verschiedenen Ebenen kombinieren.

Quelle: Optimal Wohnbau, Urheber: Nicolai Becker

Wiesbaden. Im Hainweg, der größten Entwicklungsfläche für ein Wohngebiet in der Stadt, engagieren sich inzwischen sieben Bauträger insbesondere mit Reihenhäusern. Die vier verbleibenden Grundstücke für ähnliche Projekte stehen kurz vor dem Verkauf.

Der Hainweg im Stadtteil Nordenstadt ist mit 21 ha und geplant 650 Wohneinheiten derzeit das größte Wohnentwicklungsgebiet in der hessischen Landeshauptstadt. Wie die lokale Presse jetzt meldet, hat die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG), die die Quartiersentwicklung steuert, die Flächen weitgehend vermarktet. Neben den bereits in der Immobilien Zeitung gemeldeten Projekten von Interhomes, Traumhaus und Bien-Ries sind auch einige bislang unbekannte Akteure vertreten.

Demnach plant der Hofheimer Bauträger bauhaus wohnkonzept in einem 1,4 ha großen Baufenster am Apfelweg im Norden des Gebiets 42 Doppelhaushälften und zehn Reihenhäuser. Im zweiten Quartal 2019 sollen die Bauarbeiten anlaufen. Entlang der Quartiershauptstraße Am Hainpark hat sich Optimal Wohnbau (Heilbronn) einen 8.800 m² großen Geländestreifen gesichert und will dort Reihenhäuser mit jeweils zwei Wohneinheiten von 150 m² bis 180 m² Wohnfläche errichten. Insgesamt wird Optimal 35 Wohneinheiten realisieren.

Im Süden plant die Deutsche Gesellschaft energieeffizienter Reihenhäuser (Wiesbaden) auf rund 9.000 m² am Rotkehlchenweg in zwei Bauabschnitten 37 Reihenhäuser und ein Doppelhaus, allesamt nach KfW-40-Standard. Die Verkaufspreise der jeweils 143 m² großen Einheiten beziffert der Bauträger mit 529.000 Euro bis 650.000 Euro. Direkt angrenzend an Rotkehlchen- und Blaumeisenweg projektiert die Frankfurter Lechner Group auf rund 1,3 ha 48 Reihenhäuser, acht Doppelhaushälften und ein Einfamilienhaus. Die Wohnflächen werden zwischen 130 m² und 140 m² liegen, die Preise bei 650.000 Euro beginnen.

Vier Bauträgergrundstücke sowie mehrere Einzelgrundstücke hat die SEG noch nicht vergeben. Dazu kommen noch Parzellen für private Einfamilienhaus-Bauherren. Für eine Seniorenpflege mit 72 Betten stehen die Verhandlungen mit einem potenziellen Betreiber kurz vor dem Abschluss. Darüber hinaus wird die SEG zwei Kindergärten errichten, einen im Auftrag der Stadt Wiesbaden und einen für den eigenen Bestand, in dessen Obergeschoss 33 Sozialwohnungen vorgesehen sind. Einzelhandel zur Nahversorgung ist wegen des großen Angebots in den Bestandsquartieren von Nordenstadt nur in geringem Umfang geplant.

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