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Märkte | 17.01.2019

Aus IZ03/2019, S. 22

Von Dagmar Lange

In diesem Artikel:

Wohninvestments lohnen sich überall

Quelle: Buga Heilbronn 2019
Heilbronn ist ein attraktiver Standort für Investments in Wohnungen, nicht zuletzt durch das neue Stadtquartier am Neckarbogen.

Quelle: Buga Heilbronn 2019

Baden-Württemberg. Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe und Pforzheim bieten im Südwesten die attraktivsten Rahmenbedingungen für Wohninvestments. Das Beratungsunternehmen Dr. Lübke & Kelber hat für insgesamt zwölf Standorte die Eigenkapitalrendite untersucht.

Alle Immobilienexperten sind sich einig: Das Investoreninteresse an Wohnungen wird auch dieses Jahr mangels Anlagealternativen hoch bleiben. Das treibt die Preise weiter an, zumal die Schere zwischen Angebot und Nachfrage weiter auseinandergeht und das Baukindergeld die Preisanstiege eher noch befördert.

In seinem jährlichen Risiko-Rendite-Ranking hat Dr. Lübke & Kelber für das Jahr 2018 erneut die Chancen für Anleger bewertet. Demnach bieten Heilbronn, Heidelberg und Pforzheim für Investitionen in Bestandsimmobilien in guten Lagen derzeit die attraktivsten Rahmenbedingungen. Konstanz, Karlsruhe und Heidelberg zählen auch bei mittleren Lagen in diesem Segment zur Spitzengruppe. Bei Investments in Neubauten in guter Lage liegen Heilbronn, Heidelberg und Karlsruhe an der Spitze, in mittleren Lagen belegt Pforzheim vor Heilbronn und Heidelberg den ersten Platz.

"Speziell Heilbronn und Karlsruhe konnten gegenüber dem Ranking 2017 einen großen Sprung nach vorne machen und haben sich zu deutlich attraktiveren Standorten für Investments entwickelt", stellt in der Auswertung Steffen Wurst fest, Head of Transaction Residential Stuttgart bei Dr. Lübke & Kelber. Bewertet wurden zwölf Städte in Baden-Württemberg nach den Kriterien Bevölkerungswachstum, sozioökonomische Entwicklung, Wohnungsmarkt und den aktuellen Miet- und Kaufpreisen.

Aus der Summe der daraus abgeleiteten standortabhängigen Risikozuschläge und des risikolosen Zinses wurde eine empfohlene Mindestrendite ermittelt. Das Ergebnis ist positiv. In allen untersuchten Städten, mit Ausnahme der guten Lagen Stuttgarts, lagen die Eigenkapitalrenditen bei Bestands- wie bei Neubauten deutlich über 3%, teilweise sogar über 4%. Obwohl in guten Stuttgarter Lagen die Eigenkapitalrendite knapp unter der 3%-Marke rangiert, sieht die Auswertung auch für die Landeshauptstadt aufgrund des geringen Standortrisikos ein lohnendes Risiko-Rendite-Verhältnis.

Stuttgart, Freiburg, Heilbronn und Karlsruhe sind die risikoärmsten Städte in diesem Ranking. Für Freiburg und Stuttgart wurden Risikozuschläge von jeweils nur 0,4 Prozentpunkten ermittelt, für Heilbronn und Karlsruhe sind es jeweils 0,5. Damit liegen laut Dr. Lübke & Kelber die vier risikoärmsten Städte des Südwestens auch bundesweit in den Top Ten von 111 untersuchten Orten. Die baden-württembergischen Städte stellen laut dem Ranking weiterhin wertstabile und attraktive Investmentstandorte dar. "Dies gilt vor allem für die B-Städte der Region und hierbei vermehrt auch in den bislang als weniger attraktiv angesehenen Lagequalitäten", betont Wurst.

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