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Unternehmen | 17.01.2019

Aus IZ03/2019, S. 3

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Ansbach, München
  • Unternehmen:
    CV Real Estate
  • Personen:
    Gabriele Volz, Josef Zimmermann, Anatol Obolensky, Christian Vogrincic, Mirko Sickinger
  • Immobilienart:
    Wohnen, sonstige Center (grüne Wiese), Logistik, Hotel & Gastronomie, Büro

CV Real Estate will unter die Top Fünf der Entwickler

Quelle: CV Real Estate/Gauly Advisors
Christian Vogrincic, Vorstandschef von CV Real Estate, ist seit über 15 Jahren in der Branche. Zuletzt war er Geschäftsführer verschiedener Auslandstöchter bei einem Münchner Projektentwickler.

Quelle: CV Real Estate/Gauly Advisors

Die CV Projektentwicklung aus München will nach der Umwandlung in die CV Real Estate Aktiengesellschaft schnell wachsen. Das Volumen für Projektentwicklungen soll sich innerhalb von zwei Jahren auf rund 1 Mrd. Euro in etwa verdreifachen, bei den verwalteten Assets liegt die Zielvorgabe bei bis zu 1,5 Mrd. Euro.

Christian Vogrincic hat große Ziele. "Wir wollen in unserem Kerngeschäft unter die Top Fünf der Projektentwickler in Deutschland kommen", gibt er die Richtung für die kommenden Jahre vor.

Vor acht Jahren gründete Vogrincic in München die CV Projektentwicklung, kurz vor Weihnachten wurde das Unternehmen in CV Real Estate AG umgewandelt. Der 43-Jährige ist nun Vorstandsvorsitzender, der bisherige Prokurist der CV Projektentwicklung, Anatol Obolensky, rückt ebenfalls in den Vorstand auf. Für den notwendigen Aufsichtsrat konnte Vogrincic bekannte Namen aus der Branche gewinnen. Gabriele Volz, Geschäftsführerin der HypoVereinsbank-Tochter Wealthcap, wird ebenso in dem Gremium sitzen wie Mirko Sickinger, Partner der Sozietät Heuking Kühn Lüer Wojtek in Köln, und Josef Zimmermann, Ordinarius und Inhaber des Lehrstuhls für Bauprozessmanagement und Immobilienentwicklung an der Technischen Universität München.

"Wir haben die Aktiengesellschaft gegründet, um zu wachsen", sagt der frischgebackene Vorstandschef im Gespräch mit der Immobilien Zeitung. Das aktuelle Projektentwicklungsvolumen von 300 Mio. Euro soll bereits in diesem Jahr verdoppelt werden. "2020 sehen wir uns bei rund 1 Mrd. Euro", so Vogrincic. Um die ambitionierten Ziele umzusetzen, müssen große Abschlüsse her. Derzeit stehe man in Verhandlungen über rund 150.000 m² Bruttogrundfläche für Büros, Hotels und Boardinghäuser, verrät Vogrincic.

Unter dem Dach der neuen CV Real Estate (RE) AG werden künftig die CV Asset Management, die frühere CV Projektentwicklung, die nun CV Development heißt, sowie die CV Capital versammelt sein. Das Kerngeschäft soll die Projektentwicklung bleiben. Ein großes Bestandsportfolio soll nicht aufgebaut werden. Etwa 10% der Entwicklungen werden künftig bei der CV RE bleiben. Dafür will CV künftig verstärkt als Asset-Manager für die eigenen Immobilien und für Dritte tätig werden. Hier gibt Vogrincic ein Volumen von 700 Mio. Euro bis 1,5 Mrd. Euro in den kommenden zwei Jahren als Ziel aus.

Als drittes Standbein der Gesellschaft wurde die CV Capital gegründet. Künftig wolle man Eigenkapitalpartner sein, so Vogrincic. Angedacht sind Beteiligungen an Projektentwicklungen, aber auch an Projektentwicklern. Einen ersten Entwickler übernahm das Unternehmen bereits im vergangenen Jahr. Er verhehlt nicht, dass die CV Capital auch der Türöffner für neue Entwicklungsprojekte sein kann. Außerdem prüfe man Beteiligungen an sogenannten Proptech-Unternehmen. "Hier strecken wir gerade die Fühler aus", sagt Vogrincic.

Auch der strategische Fokus wurde erweitert. Bisher war die CV Projektentwicklung vor allem im Bereich Wohnen und Fachmarktzentren in Bayern tätig. Künftig wolle man sich mit allen Assetklassen beschäftigen. Im Bereich der Hotels und Boardinghäuser hat CV im Sommer 2017 zusammen mit der Hamburger Firma Magna Immobilien ein 17.000 m² großes Grundstück in der Zamilastraße erworben, um dort ein Boardinghaus mit rund 1.000 Wohneinheiten zu errichten. Mittlerweile verkaufte CV allerdings ihre Anteile an Magna. Zudem sind Entwicklungen in den Bereichen Büro und Logistik im Fokus.

Hier hat CV im vergangenen Jahr an der Autobahnausfahrt Ansbach ein Gewerbegrundstück erworben, auf dem ein Logistikpark mit 45.000 m² Bruttogrundfläche entstehen soll. Im Bürobereich befinde man sich kurz vor dem Abschluss zum Kauf eines großen Bürogebäudes im Münchner Osten. Kaum eine Rolle wird dagegen künftig der Einzelhandel spielen. Damit wolle er sich nur am Rande beschäftigen, bekräftigt Vogrincic.

Bei den ambitionierten Zielen werden München und Bayern, selbst ganz Deutschland kaum ausreichen. Zur neuen Strategie gehört daher die Internationalisierung über die deutschen Grenzen hinaus. Zunächst sollen die Aktivitäten auf die klassische DACH-Region mit Österreich und der Schweiz ausgeweitet werden. Später will Vogrincic auch in anderen europäischen Ländern tätig sein.

Eine Börsennotierung der Aktiengesellschaft soll es vorerst nicht geben. "Ein Börsengang ist in den nächsten drei Jahren nicht geplant. Danach schauen wir mal", sagt Vogrincic. Unabhängig von einem Börsengang will er sich aber einen strategischen Partner in die Firma holen.

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