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Politik | 10.01.2019

Aus IZ01-02/2019, S. 21

Von Volker Thies

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    SPD
  • Personen:
    Mike Josef
  • Immobilienart:
    Wohnen, Büro

Frankfurt will die Skyline erweitern

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold
Die Frankfurter Skyline bekommt Zuwachs. Wo, klärt der neue Hochhausrahmenplan.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold

Frankfurt. 2019 wird sich die Immobilienbranche voraussichtlich ungewöhnlich stark für die Kommunalpolitik der Stadt interessieren. Denn die Verwaltung hat für die ersten Monate des Jahres zwei wichtige Planentwürfe angekündigt, die auf Jahre das Projektentwicklungsgeschäft prägen werden.

Im Frühjahr soll die öffentliche Diskussion über den neuen Frankfurter Hochhausrahmenplan anlaufen. Dieser Plan legt fest, auf welchen Grundstücken und wie hoch weiter an der charakteristischen Skyline der Mainmetropole gebaut werden darf. Die Flächen des aktuell gültigen Plans aus dem Jahr 2008 sind weitgehend ausgeschöpft.

Zugleich ist die Nachfrage sowohl nach Wohnungen als auch nach Büros in luftiger Höhe weiterhin groß. Bislang sind keine Details dazu durchgesickert, wo die Stadtpolitik neue Hochhausflächen ermöglichen will. Planungsdezernent Mike Josef (SPD) hat jedoch deutlich gemacht, dass er die Türme auf klar umrissene Flächen konzentrieren und keine weiträumige Streuung zulassen will.

Gedankenexperimente zu einem Fernbahntunnel, der die Kapazitäten des überlasteten Hauptbahnhofs erweitern soll, spielen ebenfalls in die Pläne hinein: Unter Hochhausfundamenten lässt sich ein solcher Tunnel nicht bauen.

Ebenfalls Anfang 2019 will die Stadtverwaltung einen Entwurf des lange vorbereiteten integrierten Stadtentwicklungskonzepts vorlegen. Eckpunkte dazu sind bereits bekannt geworden (siehe "Die letzten Flächen zusammenkratzen", IZ 49/2018). Im Wesentlichen handelt es sich dabei um die Bewertung von 222 Arealen im gesamten Stadtgebiet, die Potenzial für Neubauten, Nachverdichtungen und Verlagerungen haben. Ziel ist sowohl die Schaffung von 60.000 Wohnungen als auch von Gewerbeflächen für den Zeitraum bis 2030, ohne Grüngürtel und Kleingartenflächen übermäßig zu verbrauchen. Dazu kündigt sich eine lebhafte politische Debatte an, weil sowohl verschiedene Parteien und Gruppierungen in der Stadt als auch Nachbarkommunen die einzelnen Vorschläge unterschiedlich bewerten.

Interessant dürften darüber hinaus Überlegungen von Planungsdezernent Josef werden, die Wertsteigerung von Grundstücken durch verändertes Baurecht stärker abzuschöpfen. Vorbild ist die sozialgerechte Bodennutzung, wie sie beispielsweise in München seit Jahren praktiziert wird.

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