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Märkte | 10.01.2019

Aus IZ01-02/2019, S. 4

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    BHW Bausparkasse
  • Organisationen:
    Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
  • Immobilienart:
    Wohnen, Infrastruktur

Zurück aufs Land

Nach Ansicht der BHW Bausparkasse könnte eine Trendwende beim Thema Run auf die großen Städte in Aussicht stehen.

Pläne für die Infrastruktur in Deutschland müssten nach Erkenntnissen von BHW eine Rückkehr aufs Land berücksichtigen. Vor allem Familien, Paare über 50 oder Selbstständige kehrten der Großstadt bereits jetzt den Rücken. Die Motivation für die Flucht aus der Stadt: die sehr hohen Preise, Verlust von Lebensqualität durch intensive Nachverdichtung sowie ein besserer Profit von staatlicher Förderung wie dem Baukindergeld, weil die Zuschüsse nicht von sehr hohen Baulandpreisen aufgefressen werden. Bei der Entwicklung der Infrastruktur müsse eine solche Trendwende dringend im Auge behalten werden, mahnt BHW. Denn bis 2035 sei laut der Prognose des Instituts der deutschen Wirtschaft in Deutschland insgesamt ein Anstieg der Bevölkerung auf rund 83,1 Mio. Einwohner zu erwarten.

Zum Beleg für ihre Erkenntnisse führt BHW unter anderem eine Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) aus dem vergangenen Jahr an. Danach sind 66 kreisfreie Städte zwischen 2010 und 2016 insgesamt um 1,35 Mio. Einwohner gewachsen. Das entspricht einem Anstieg von 5,9%. Zum Vergleich: Zwischen 2000 und 2010 betrug das Plus lediglich 240.000 Einwohner.

Allerdings findet dieses Wachstum vornehmlich im erweiterten Umfeld der Metropolen statt. Während rund die Hälfte der ländlichen Kreise zwischen 2010 und 2016 ebenfalls wuchsen, hatten die anderen 50% laut BBSR teils mit erheblichen Verlusten von bis zu 6% zu kämpfen.

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