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Unternehmen | 20.12.2018

Aus IZ51/2018, S. 20

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:

Kündigung für WVV-Chef

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies
Im Eigentum der WVV befindet sich u.a. die in einem Verkaufsprozess befindliche City-Passage.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies

Wiesbaden. Dem WVV-Geschäftsführer Ralph Schüler ist fristlos gekündigt worden.

Der Aufsichtsrat der städtischen WVV Wiesbaden Holding hat auf Antrag seines Vorsitzenden Sven Gerich (Wiesbadener Oberbürgermeister, SPD) Schüler abberufen. Neben einer fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund wurde ihm eine ordentliche Kündigung ausgesprochen. Der Kündigung vorausgegangen war Schülers Freistellung und eine Sachverhaltsermittlung der gegen ihn erhobenen Vorwürfe.

Nach Recherchen des Wiesbadener Tagblatts wird ihm u.a. vorgeworfen, seine hohe Position in den städtischen Immobiliengesellschaften zum Vorteil seiner eigenen privaten Immobilienfirmen ausgenutzt zu haben. Durch Geschäftsbeziehungen zu Bernhard Lorenz, dem Vorsitzenden der Wiesbadener CDU-Fraktion, ist Schüler dem Tagblatt zufolge in einen Interessenkonflikt geraten, den er der Stadt nicht angezeigt habe. Eine ehemalige Mitarbeiterin werfe ihm vor, dass er ohne ersichtliche Gegenleistung mindestens 90.000 Euro an Lorenz gezahlt habe. Schüler und Lorenz hätten die Vorwürfe bestritten. Lorenz lasse derzeit mehrere Aufsichtsratsmandate in städtischen Gesellschaften sowie seinen Fraktionsvorsitz ruhen. Weder Schüler noch Lorenz sind bislang der Bitte der Immobilien Zeitung um eine Stellungnahme nachgekommen. In der Geschäftsführung der WVV verbleibt Rainer Emmel.

Die WVV ist Eigentümerin verschiedener städtischer Immobilien und bündelt die wirtschaftlich selbstständigen Versorgungs-, Verkehrs- und Wohnungsbauunternehmen Wiesbadens. Bei Letzteren handelt es sich um die Gesellschaften GWW und GeWeGe. Ebenfalls der WVV untergeordnet ist die GWI, zu der u.a. das Unternehmen WiBau sowie mehrheitlich die SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden gehören.

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