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Märkte | 20.12.2018

Aus IZ51/2018, S. 5

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:

Eigenheime werden teurer

Der Aufwärtstrend auf dem Wohnimmobilienmarkt setzt sich laut dem Marktbericht 2018 von Engel & Völkers ungebrochen fort. Ein Ende dieser Entwicklung sei auch 2019 nicht zu erwarten.

"Solange die Immobilienwirtschaft die steigende Nachfrage nicht bedienen kann, werden die Preise in zentralen Innenstadtlagen und umliegenden Regionen weiter anziehen", prognostiziert Kai Enders, Vorstandsmitglied von Engel & Völkers, für das kommende Jahr.

In diesem Jahr verteuerten sich laut Bericht die Eigentumswohnungen bei den Angebotspreisen um 6,4%, Ein- und Zweifamilienhäuser sogar um 7%. Spitzenreiter bei den Preisen unter den 60 für die Analyse ausgewählten Städten war, ist und bleibt voraussichtlich München. Dort wurden 2018 mit 7.630 Euro die höchsten durchschnittlichen Preise pro m² offeriert. In Frankfurt waren es 5.408 Euro/m², in Hamburg 4.679 Euro/m². Mit einem durchschnittlichen Objektwert von 448.000 Euro für Eigentumswohnungen verfügt München über die höchsten Kaufpreise aller betrachteten Standorte (durchschnittlicher Objektwert in Deutschland: 253.000 Euro). Im Markt der Ein- und Zweifamilienhäuser erreichte München mit 16 Mio. Euro auch den Spitzenwert.

Die Spitzenposition beim Umsatzranking auf dem Häusermarkt (Ein- und Zweifamilienhäuser) nimmt wie im Vorjahr aber Hamburg mit 1,67 Mrd. Euro ein. Mit einem Transaktionsvolumen von 1,26 Mrd. Euro hat München die Bundeshauptstadt Berlin (1,21 Mrd. Euro) in diesem Jahr vom zweiten Platz verdrängt. Nicht nur in den Metropolen, auch in Universitätsstädten wie Konstanz, Bielefeld oder Aachen läuft der Verkauf, das Transaktionsvolumen erhöhte sich jeweils deutlich gegenüber dem Vorjahr.

Im Wohnungssegment führt Berlin mit 5,7 Mrd. Euro das Umsatzranking an. Mit rund 21.000 Verkäufen wurden hier mehr als doppelt so viele Wohnungen vermittelt wie im zweitplatzierten München. Gemeinsam mit Berlin und München teilen sich Hamburg, Frankfurt, Köln, Stuttgart und Düsseldorf über 61% des Umsatzvolumens auf dem Wohnungsmarkt. Aber auch kleinere Städte wie Lübeck, Magdeburg oder Fürth haben deutlichen Umsatzzuwachs zu verzeichnen. An der Spitze der Steigerungsraten liegt Chemnitz. Dort haben sich Verkäufe innerhalb eines Jahres sogar auf 146,4 Mio. Euro mehr als verdoppelt (+109%).

Der Ausblick für 2019 von Engel & Völkers ist durchgängig optimistisch: Während sich der Immobilienmarkt in den Ballungsräumen weiterhin positiv entwickele, seien in Zukunft auch in mittelgroßen und kleineren Städten überdurchschnittliche Wachstumsraten zu erwarten. "Die starke Konjunktur, ausgeprägte Lohnzuwächse und das niedrige Zinsniveau schaffen aktuell ideale Finanzierungsbedingungen für den Immobilienerwerb in Deutschland", sagt Kai Enders.

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