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Projekte | 13.12.2018

Aus IZ50/2018, S. 25

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:

Richtfest für die Alte Post Neukölln

Quelle: Commodus/Bark
Mit Türmchen, Schmuckgiebel und aufwändiger Ornamentik zeigt sich die Alte Post nach der Sanierung der Fassade.

Quelle: Commodus/Bark

Berlin. 15 Jahre lang stand das gründerzeitliche Postgebäude Karl-Marx-Straße 97-99 im Bezirk Neukölln leer. Seit Herbst 2017 wird das einstige Kaiserliche Postamt I. Klasse samt dem benachbarten Fernmeldeamt von Commodus saniert.

Es gibt immer noch Immobilienschätze in Berlin, die gehoben werden können. Das 1906 erbaute Postamt mit seiner schmucken Neorenaissancefassade gehört ohne Zweifel dazu. Die äußere Hülle der Alten Post Neukölln erstrahlt bereits wieder im alten Glanz. Für die Investmentgesellschaft Commodus Real Estate, die das Schmuckstück wieder herrichten lässt, war das Anlass genug, das traditionelle Richtfest zu begehen. Die Umbauarbeiten im Innern des einstigen Postamts dauern noch. Hier sollen Flächen für Büros, Läden und Gastronomie entstehen.

Der Hauptmieter für die Büros steht mit Regus bereits seit Beginn der Bauarbeiten fest. Im angesagten Szenekiez zwischen Multikulti-Publikum und Araber-Clans will Regus trendige Coworkingflächen schaffen und wird etwas mehr als 4.600 m2 der insgesamt 9.000 m2 in der Alten Post beziehen, wenn das Gebäude im Herbst 2019 fertig umgebaut ist.

Außer dem ehrwürdigen Postgebäude baut Commodus zusammen mit Bark, dem frisch gegründeten Management-Buy-out aus Commodus Asset Management, das ehemalige Fernmeldeamt in der Donaustraße 42 um. Das Gebäude aus den 1920er Jahren liegt auf der anderen Seite des Innenhofs des insgesamt 5.600 m² großen Grundstücks zwischen Karl-Marx- und Donaustraße, das entlang der Anzengruberstraße von Wohngebäuden gesäumt wird, die nicht Teil des Projekts sind. Wohnen soll künftig auch im Gebäude des Fernmeldeamts eine Rolle spielen, das aufgestockt werden soll. Während im Dach große Wohnungen für Familien geplant sind, werden ab dem zweiten Obergeschoss Studentenbuden entstehen. Außerdem ist ein neues Wohngebäude im Innenhofbereich geplant. Im gesamten Ensemble werden am Ende 4.000 m2 Wohnfläche geschaffen und auf 13.000 m2 Büros, Läden und Gastronomie entstehen. 50 Mio. Euro nehmen Commodus und Bark für die Realisierung des Vorhabens in die Hand.

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