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Projekte | 13.12.2018

Aus IZ50/2018, S. 21

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:

Stiftung plant Opernhaus

Quelle: Wentz & Co. GmbH, Urheber: Martin Wentz
So stellt sich Projektentwickler Martin Wentz das Opernhaus vor.

Quelle: Wentz & Co. GmbH, Urheber: Martin Wentz

Frankfurt. Eine Bürgerstiftung, zu deren Verantwortlichen mehrere Führungskräfte der Immobilienbranche zählen, will der Stadt mittels Spenden und Bankdarlehen ein neues Opernhaus finanzieren und errichten.

In einem Memorandum schlägt die Bürgerstiftung Neue Oper Frankfurt dem Frankfurter Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung vor, ihr für das Bauprojekt ein geeignetes Erbbaugrundstück zu überlassen. Außerdem bietet sie an, einen langfristigen Mietvertrag zugunsten der Oper abzuschließen, der ausschließlich der Refinanzierung der erforderlichen Baudarlehen diene. Sobald die Schulden abgetragen sind, falle das Gebäude an die Stadt.

Ein konkreter Entwurf für das Opernhaus soll folgen, der neben einem großen Saal Veranstaltungs- und Gastronomieflächen, u.a. eine Skybar mit Dachgarten, beinhaltet. Das Investitionsvolumen schätzt die Stiftung auf rund 240 Mio. Euro netto. 50 Mio. Euro will sie davon aus Spenden generieren.

Als Standort für das Großprojekt wird die Adresse Mayfarthstraße 14 diskutiert. Das Grundstück im Ostend, das aktuell noch vom Baustoffhändler Raab Karcher genutzt wird, liegt direkt am Main. In Frankfurt macht deshalb auch schon der Begriff Mainphilharmonie die Runde. "Wir sind bei der Standortfrage neutral", sagt Martin Wentz. Die Entscheidung, wo das Opernhaus entstehen soll, liege allein bei der Stadt. Der Projektentwickler und frühere Frankfurter Planungsdezernent zählt zu den Verantwortlichen der Stiftung, der u.a. auch Heinz-Günter Lang, ebenfalls Projektentwickler, sowie Claus Wisser, Gründer des Facility-Managers Wisag, angehören.

Hintergrund für die Stiftungsgründung ist der marode Zustand der Gebäude der städtischen Bühnen. Nach Einschätzung der Stiftung würde eine Sanierung zu viel Geld und Zeit verschlingen und den städtischen Haushalt zu sehr belasten. Sie verweist auf erfolgreiche Bürgerengagements für andere Frankfurter Institutionen wie die Alte Oper oder das Kunstmuseum Städel. Die Stiftung verfüge als Bauherrin gegenüber der Stadt zudem über den Vorteil, dass sie außerhalb des öffentlichen Vergaberechts agieren könne.

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