Sie verwenden iz.de als Gastnutzer

Märkte | 13.12.2018

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket.
Aus IZ50/2018, S. 19

Von Thorsten Karl

In diesem Artikel:

Viele neue Betten, aber kaum neue Gäste

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Thorsten Karl
Neue Konzepte, neue Marken und neue Betten. Die Hotelmärkte in Köln und Düsseldorf unterscheiden sich deutlich.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Thorsten Karl

Düsseldorf/Köln. Die beiden Rheinmetropolen stehen im Fokus der Hotelentwickler. In beiden Städten wachsen neue Herbergen wie die buchstäblichen Pilze aus dem Boden. Allerdings hält die Zahl [...]

Registrieren Sie sich kostenfrei und lesen Sie den Artikel weiter!


Mit Ihrer Registrierung willigen Sie in unsere AGB ein. Für die Nutzung unserer Services und Produkte gilt zudem unsere Datenschutzerklärung.

KOMMENTAR Zu "Viele neue Betten, …"

Düsseldorf ist im Hotelbaufieber. Es gibt kaum ein neues Großprojekt in der Stadt, das ohne eine Herberge auszukommen scheint. Im Quartier Central sind bereits vier Hotelbauten entstanden, am Hauptbahnhof werden drei in einer Reihe errichtet und ein viertes im benachbarten Riesenprojekt Grand Central der Catella. Diese Liste ließe sich noch fortsetzen.

Allein, die Zahl der Gäste nimmt nicht mehr so zu wie die der neuen Matratzen. Eine Entwicklung in der Landeshauptstadt, die sich in Zukunft noch verschärfen wird. Da sind sich alle Prognosen einig. Der Düsseldorfer Hotelmarkt wird auch künftig am Tropf des Messegeschäfts hängen. Ein Tourismusstandort wie Köln ist die Stadt nicht. Da fehlt schlicht der Dom.

Dass die Immobilienbranche dennoch, Lemmingen gleich, in Düsseldorf ein Hotelprojekt nach dem anderen anschiebt, grenzt beinahe schon an grobe Fahrlässigkeit. Der Markt, so viel ist sicher, wird das Bettenüberangebot aber regeln. thk