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Märkte | 13.12.2018

Aus IZ50/2018, S. 9

Von Lars Wiederhold und Volker Thies

In diesem Artikel:
  • Personen:
    Tobias Stickelberger

Das FM-Geschäft wächst

Der Outsourcingtrend für Aufgaben im Facility-Management hält an und soll der Branche in den kommenden Jahren ein Wachstum bescheren.

Um durchschnittlich 4,3% wird das Geschäft mit dem Facility-Management (FM) in Deutschland wachsen, und das jährlich bis 2021. Das geht aus einer Analyse von Interconnection Consulting (IC) hervor. Das österreichische Beratungsunternehmen hat außerdem errechnet, dass im Jahr 2017 der Gesamtmarkt für externe Facility-Services hierzulande mit 60,3 Mrd. Euro Gesamtumsatz eine neue Höchstmarke erreichte. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum von 4,7%.

Der Gesamtmarkt (externes und internes FM) legte lediglich um 2,1% zu. "Vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten versuchen Unternehmen sich auf ihr Kerngeschäft zu fokussieren und somit Facility-Services auszulagern", lautet die Begründung von IC. Die Auslagerungsquote habe im vergangenen Jahr knapp 56,9% erreicht.

Außerdem registriert IC eine Verschiebung innerhalb der Branche: Nachdem sich seit 2013 die Servicearten Infrastruktur und Technik in etwa die Waage gehalten hätten, seien die technischen Dienstleistungen 2017 stark gewachsen, die infrastrukturellen jedoch kaum. "Technologische Fortschritte machen die Infrastrukturpflege eines gegebenen Objekts weniger arbeitsintensiv und damit günstiger, aber neue Dienstleistungen können die Anbieter nicht aus dem Hut zaubern", sagt Tobias Stickelberger, Autor der Studie. "Trotz allgemeiner Deindustrialisierung sorgt die voranschreitende Technisierung von Gebäuden und Anlagen hier für steigende Umsätze." Allerdings wird das Geschäft auch schwieriger. Nach Beobachtung von IC klagen viele Anbieter über kürzere Vertragslaufzeiten und häufiges Nachverhandeln der Preise.

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