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Projekte | 06.12.2018

Aus IZ49/2018, S. 20

Von Thorsten Karl

In diesem Artikel:

Baustart für das Hansator

Quelle: Landmarken
Im Sommer 2021 soll das Hansator mit Hotel, Wohnen, Handel und Gastronomie fertiggestellt sein.

Quelle: Landmarken

Münster. Die Ostseite des Münsteraner Hauptbahnhofs war bislang wenig ansehnlich. Jetzt fand durch den Entwickler Landmarken der erste Spatenstich für das Hansator statt, das das gesamte Quartier aufwerten soll.

Der Hauptbahnhof von Münster wird über zwei Seiten erschlossen. Die westliche ist der City zugewandt, die östliche einem Wohngebiet und dem Münsteraner Hafen. Auf der westlichen Seite sollte ursprünglich einmal ein Shoppingcenter mit Gleisanschluss entstehen. Doch bereits 2008 sprang der Finanzierer ab und der Entwickler, Timon Bauregie, konnte das Projekt nicht stemmen. Schließlich nahm die Bahn selbst Geld in die Hand und schaffte zumindest eine vorzeigbare Station.

Auf der bis dato weiter unattraktiven östlichen Seite des Bahnhofs dauerte es länger, einen Entwickler zu finden, dafür läuft hier jetzt wohl alles nach Plan. Im Jahr 2016 fand sich mit Aachener Landmarken ein Unternehmen, das die 8.400 m² große Fläche mit drei Baukörpern überplante. Noch zwei Jahre länger dauerte es, bis aus der damals präsentierten Visualisierung eine veritable Baustelle wurde.

Am 21. November war es schließlich so weit und der erste Spatenstich für das Hansator getaufte Vorhaben wurde gesetzt. Und zwar von der NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) persönlich, die dazu extra aus Düsseldorf angereist war. Nichts weniger als eine zweite Vorderseite entstehe hier nun, sagte die Ministerin. "Damit ist Münster ein gutes Beispiel für die Landesinitiative Bauland an der Schiene, in deren Rahmen wir ab Anfang 2019 weiteres Potenzial für Bauland im Münsterland angehen werden."

Neben der Bauministerin schwangen auch Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU), der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn, Werner Lübberink, Architekt Gerhard Wittfeld und Landmarken-Vorstand Jens Kreiterling den Spaten. Auf der bisherigen Brachfläche sollen drei Gebäudeteile mit Flächen für Wohnen, Gastronomie und Handel sowie ein von prizeotel betriebenes Economy-Design-Hotel entstehen. Die Architektur stammt aus der Feder des Aachener Büros kadawittfeld.

Die drei Gebäudeteile mit den unterschiedlichen Nutzungen werden über ein Sockelgeschoss miteinander verbunden. Dort werden unter anderem der Gleiszugang und die in Münster unerlässliche Fahrradstation untergebracht. Als Nutzer der Handelsflächen steht schon fest, dass ein größerer Supermarkt einziehen wird.

Derzeit finden Arbeiten statt, um die Baugrube abzusichern. Bis zum Ende des ersten Quartals 2019 werden dann die Bagger das Sagen haben und die rund 7 m tiefe Grube ausheben. Dann beginnen die Hochbauarbeiten, mit deren Fertigstellung Landmarken im Sommer 2021 rechnet.

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