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Projekte | 29.11.2018

Aus IZ48/2018, S. 25

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:

Gropius Passagen sind wieder eröffnet

Quelle: Unibail-Rodamco-Westfield, Urheber: Nils Krüger
Stolz sind die Eigentümer auf das lichte, neue Atrium.

Quelle: Unibail-Rodamco-Westfield, Urheber: Nils Krüger

Berlin. "Es ist vollbracht", jubeln TH Real Estate und Unibail-Rodamco-Westfield. Die beiden Eigentümer von Berlins größtem Einkaufszentrum haben vier Jahre lang 125 Mio. Euro in die Runderneuerung des 1967 eröffneten Hauses im Süden gesteckt. Betrieben werden die rund 150 Läden auf etwa 90.000 m2 Verkaufsfläche von Unibail.

Urbanes Flair" sei geschaffen worden, ein "offenes Design, eine hohe Aufenthaltsqualität und ein attraktiver Mix aus nationalen und internationalen Topmarken", erfreut sich Andreas Hohlmann, bei Unibail für die Gropius-Passagen verantwortlich, am neuen Haus.

Ziel der teuren Bemühungen war auf der einen Seite, über die Rolle des Nahversorgers hinauszuwachsen, erläutert Hohlmann. Wichtiger aber erscheint die Notwendigkeit, der starken Konkurrenz in Berlin zu trotzen. Mittlerweile buhlen in der deutschen Hauptstadt 69 Einkaufszentren mit 1,4 Mio. m2 Verkaufsfläche um Kundschaft und Umsatz. Seit knapp vier Wochen empfängt die 200 Mio. Euro teure East Side Mall hinter der Mercedes-Benz Arena im Stadtteil Friedrichshain in 100 Läden auf 25.000 m2 Verkaufsfläche Berliner und Touristen. Da muss sich ein Center am Rande der Stadt nach der Decke strecken.

Publikumsmagnet in den Gropius Passagen im Stadtteil Neukölln ist seit Oktober 2018 eine der modernsten Karstadt-Filialen Deutschlands. Zwischen Tischen und Kleiderständern stehen "digitale Informationspunkte". Hier kann sich die Kundschaft durch das Sortiment klicken und das Gewünschte nach Hause bestellen.

Weitere Ankermieter sind Filialisten wie Peek & Cloppenburg, Media Markt, C&A, H&M, Aldi Nord, Kaufland sowie die Drogerien Rossmann und Müller. Der Buchhändler Hugendubel, die Schuhgeschäfte Snipes und Foot Locker sowie Accessorize, ein Verkäufer von modischen Anhängseln für die Damen von Welt, runden das Angebot ab.

Dem Boom des Onlinehandels zum Trotz finden jährlich mehr als 10 Mio. Besucher ihren Weg in die Passagen. Um die Kundschaft weiterhin zu locken und möglichst lange zu halten, haben die beiden Eigentümer getan, was heutzutage alle Mallbetreiber tun: eine attraktive Fressmeile anlegen. Im ersten Stock lade ein neu konzipierter Bereich mit einem "fein abgestimmten Mix mit zahlreichen lokalen Gastronomiekonzepten sowie nationalen und internationalen Gastronomieanbietern" zum Essen, Trinken und Bleiben ein.

Locken soll auch der irische Billiganbieter Primark. Der Kundenmagnet will im kommenden Jahr auf drei Etagen seine vierte Filiale in Berlin eröffnen. Zuletzt hat der Textildiscounter im Oktober in Berlin Laden Nummer drei aufgeschlossen. Im "Zoom am Zoo", einem Geschäftshaus, das der US-Investor Hines errichtet hat, werden über vier Etagen 6.300 m2 bespielt.

"Primark wird den Facettenreichtum des Centers nochmals spürbar erweitern", so Paul-Eric Perchaud vom Centerbetreiber Unibail-Rodamco.

Folgen wird im kommenden Jahr der Sportartikelspezialist Decathlon auf etwa 1.600 m2 Fläche im südlichen Teil der Mall. Schöner und neuer wird auch das Multiplexkino in den Passagen. Der Betreiber UCI gestaltet bis Anfang 2019 das Foyer neu und möbelt die Kinosäle auf.

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