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Märkte | 29.11.2018

Aus IZ48/2018, S. 23

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:

München wird für Investoren zu teuer

München. Der Münchner Immobilienmarkt wird Investoren zu teuer. Das schließt die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC aus einer Studie, die das Unternehmen zusammen mit dem Urban Land Institute erstellt hat. Demnach sind die Immobilieninvestments in den vergangenen zwölf Monaten um ein Drittel eingebrochen. Im Ranking der aussichtsreichsten europäischen Städte rutscht München laut PwC vom vierten auf den zehnten Platz ab. "Die anhaltenden Preissteigerungen in München haben mittlerweile ein Niveau erreicht, das es Investoren schwer macht, überhaupt noch zu investieren", erklärt Susanne Eickermann-Riepe, Leiterin Real Estate bei PwC Deutschland. Vor allem für mittelständische Firmen und Start-ups werde München immer unattraktiver. Allerdings gelte die Investorenmüdigkeit nicht für alle Segmente. Beim Thema Wohnraum, Co- und Mikroliving, bei Serviced und Studentenapartments oder beim sozialen Wohnungsbau gebe es nach wie vor Bedarf. "Hier lohnt es sich zu investieren", so Eickermann-Riepe. Die großen Maklerunternehmen sehen dagegen keinen Einbruch am Büromarkt. Im Gegenteil: Zum Jahresende dürfte das Vorjahresergebnis mit einem Umsatz von deutlich über 6 Mrd. Euro übertroffen werden.

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