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Projekte | 29.11.2018

Aus IZ48/2018, S. 21

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Hammersbach
  • Unternehmen:
    Dietz AG, ID Logistics
  • Personen:
    Thorsten Stolz, Lothar Klemm, Erich Spamer, Sven Schürer, Michael Göllner
  • Immobilienart:
    Lager

Dietz will ein 230.000 m² großes Logistikzentrum bauen

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold
Das Baugrundstück des Logistikzentrums Frankfurt Nord-Ost ist u.a. wegen seiner Topografie eine Herausforderung.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold

Osthessen. Die Investmentgesellschaft Dietz hat Richtfest für den 39.000 m² Hallen- und 4.100 m² Mezzaninfläche umfassenden ersten Bauabschnitt ihres Logistikzentrums im interkommunalen Gewerbegebiet Limes gefeiert. Weitere drei Bauabschnitte sollen folgen. Das alles summiert sich auf rund 230.000 m² Gebäudefläche.

Der erste Bauabschnitt des Logistikparks Frankfurt Nord-Ost wird voraussichtlich Ende Juni kommenden Jahres fertig. Künftiger Mieter ist der auf den E-Commerce-Markt spezialisierte Kontraktlogistiker ID Logistics, der dort etwa 500 Arbeitsplätze schaffen möchte. "Wir haben die Nähe zu Obertshausen gesucht, da sich dort das größte DHL-Paketzentrum in Deutschland befindet", begründet Sven Schürer, Director Business Development bei ID Logistics, die Standortentscheidung.

Nun wünscht sich ID für den Standort eine Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. "Das werden wir als Landkreis nicht alleine hinbekommen", kommentiert Thorsten Stolz (SPD), Landrat des Main-Kinzig-Kreises. Dazu müssten weitere Kommunen und der Wetterau-Kreis mit ins Boot geholt werden. Er möchte das aber als "Hausaufgabe" vom Richtfest mitnehmen. "Wir werden das schon in den Griff bekommen", betont Büdingens Bürgermeister Erich Spamer (FWG).

Der Bensheimer Investor Dietz beschäftigt sich seit zweieinhalb Jahren mit dem Areal. Das Unternehmen hat inzwischen am Standort Grundstücke mit 156.000 m² Fläche erworben und sich weitere Grundstücke mit 230.000 m² gesichert. Der inhomogene Boden musste Dietz zufolge zunächst vom beauftragten Bauunternehmen Bremer für einen siebenstelligen Euro-Betrag stabilisiert werden. Da fielen die deutlichen Höhenunterschiede auf dem Gelände bei den Projektkosten weniger ins Gewicht.

Auf den ersten Bauabschnitt folgen zwei weitere in einer ähnlichen Größenordnung. Der vierte Bauabschnitt soll mit 89.000 m² Hallen- und 8.500 m² Mezzaninfläche sogar mehr als doppelt so groß ausfallen wie die anderen Phasen. "Gerade in den vergangenen Monaten ist die Nachfrage potenzieller Mieter stark gestiegen", berichtet Dietz-Vorstand Markus Engelmann. Es gebe mehrere Interessenten für Flächen von 40.000 m² bis 80.000 m². Der Investor verweist auf das starke Wachstum im E-Commerce.

"Der Nordosten von Frankfurt war für Handelsunternehmen, Hersteller und Logistiker bisher nicht auf der Logistiklandkarte verankert", weiß Lothar Klemm, Aufsichtsratsvorsitzender bei Dietz. Deshalb sei das Projekt zwei Jahre lang "unter dem Radar geflogen".

Die Baugenehmigung für den zweiten Bauabschnitt erwartet Dietz für Ende dieses Jahres. Im zweiten Quartal 2019 soll dann der Bau losgehen. Demgegenüber besteht für die weiteren zwei Abschnitte ein größerer Abstimmungsbedarf. Für diese bereitet der Zweckverband des Gewerbegebiets aktuell einen Antrag auf Abweichung vom Regionalen Flächennutzungsplan vor.

Das Gewerbegebiet entsteht auf den Gemarkungen der Gemeinden Hammersbach und Limeshain und der Stadt Büdingen. Diese haben sich rund 8 ha des Gesamtareals für die Eigenvermarktung zurückbehalten. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer teilen die drei Kommunen standortunabhängig zu gleichen Teilen unter sich auf. "Wir haben von Anfang an gesagt, es läuft so und nicht anders", sagt Michael Göllner (SPD), der Bürgermeister von Hammersbach. Dazu haben Hammersbach, Büdingen und Limeshain jeweils gleichgroße Grundstücke für das Gewerbegebiet eingebracht. Für die Berechnung wurde schon die geplante Erweiterung des Gewerbegebiets berücksichtigt.

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