Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen
Tooltipp
{{counter.remaining}} {{counter.title}}

Sie haben einen Artikel verbraucht

Als registrierter Nutzer können Sie bis zu 10 Artikel pro Monat lesen - kostenfrei und unverbindlich

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Projekte | 29.11.2018

Aus IZ48/2018, S. 19

Von Thorsten Karl

In diesem Artikel:

Der Topshop-Monat im Rheinland

Quelle: RKW Architektur +, Urheber: Marcus Pietrek
Die Eingangssituation an der Düsseldorfer Kö' wurde behutsam für den neuen Mieter umgestaltet.

Quelle: RKW Architektur +, Urheber: Marcus Pietrek

Rheinland. Pünktlich zum Black Friday - dem offiziellen Beginn der Weihnachtseinkäufe - haben im Rheinland drei Filialen von Topshop und Topman eröffnet. Die britische Marke ist jeweils bei Galeria Kaufhof oder Karstadt als schicker Untermieter aktiv.

Die Aufmerksamkeit, die den Briten dabei zuteil wird, ist groß. Das liegt zum einen daran, dass mit Topshop ein neuer Mieter für die Ia-Lagen den deutschen Markt betritt. Zum anderen aber auch, weil das Unternehmen als Untermieter den strauchelnden Warenhausbetreibern die Taschen füllt. Und nicht zuletzt schaut die Branche auf Topshop, weil expansive Textil-Filialisten in den letzten Jahren praktisch ausgestorben sind.

Topshop bietet Mode auch für Großgewachsene und Kleingeratene an. Dabei konzentriert sich die Marke auf Jeans und hochwertigere Mode der sogenannten Boutique-Kollektion. Für Herren gibt es die Marke Topman, deren Angebot sich von Anzügen bis zur Freizeitkleidung erstreckt.

Eine Spezialität des Filialisten ist der für den Kunden kostenlos angebotene Personal-Shopping- und Personal-Styling-Service, den es jedoch nur in den größeren Filialen gibt. Weltweit hat Topshop 604 Läden, die auch von Franchise-Partnern betrieben werden. Die größte Topshop-Filiale findet sich in der Londoner Oxford Street. Mit sagenhaften 100.000 m² Verkaufsfläche hat sie wöchentlich mehr als 400.000 Besucher.

2016 gab das Unternehmen im Kaufhof am Berliner Alexanderplatz sein Debut in Deutschland. Dann folgten Läden im Karstadt in der Hamburger Mönckebergstraße, im Münchner Oberpollinger und im Oberhausener Centro.

Nun also gleich drei Eröffnungen im Monat November und alle im Rheinland - und alle in Galeria-Kaufhof-Filialen. Den Anfang machte am 5. November die mit rund 750 m² kleinste Fläche in der Remigiusstraße 20-24 in Bonn. Eine Woche später, am 15. November, fand die Eröffnung auf der Düsseldorfer Königsallee statt. Mit rund 1.300 m² Verkaufsfläche deutlich größer und nur überboten von der Fläche im Kaufhof in der Kölner Schildergasse, die rund 1.400 m² misst und am 22. November ihre Pforten geöffnet hat.

Für den Mieter wurde in allen drei Objekten nicht einfach Platz geschaffen, damit dort ein klassisches Shop-in-Shop-System installiert werden kann. Vielmehr fanden an den teils denkmalgeschützten Immobilien, auch an den Fassaden, umfangreiche Arbeiten statt. In Köln und Düsseldorf war das Büro RKW Architektur + aus Düsseldorf involviert. Pieter Fraune, Assoziierter Partner des Architekturbüros, erklärt: "Unser Bestreben war es, moderne Handelskonzepte behutsam in Einklang mit der denkmalgeschützten Fassade zu bringen. Zudem wollten wir eine großzügige Erscheinung der Einzelhandelsflächen realisieren. Besonders deutlich wird das an den neuen Eingangssituationen."

Legende:

  • Haus
  • Straßenabschnitt
  • Wohnquartier
  • Ortsteil
  • Ort
  • Bundesland / Land
  • Projekt

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!