Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen
Tooltipp
{{counter.remaining}} {{counter.title}}

Sie haben einen Artikel verbraucht

Als registrierter Nutzer können Sie bis zu 10 Artikel pro Monat lesen - kostenfrei und unverbindlich

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Märkte | 29.11.2018

Aus IZ48/2018, S. 6

Von Katja Bühren

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Statistisches Bundesamt, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB)
  • Personen:
    Dieter Babiel

Auf dem Bau brummt's

Im Bauhauptgewerbe gibt es ein dickes Plus bei Umsatz und Auftragseingangsvolumen. Für die ebenfalls deutlich steigenden Baupreise will es nicht allein die Verantwortung übernehmen.

Deutsche Bauunternehmen können sich derzeit vor Aufträgen nicht retten: Das Auftragseingangsvolumen von Betrieben mit mindestens 20 Mitarbeitern legte nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) in den ersten neun Monaten 2018 nominal um satte 8,5% zu, arbeitstäglich- und preisbereinigt sind es 3,4%. Im September dieses Jahres betrug das Auftragseingangsvolumen nominal 6,6 Mrd. Euro und war 11,4% (bereinigt 7,9%) höher als im Vorjahresmonat. Ein größeres Plus in einem September hat es zuletzt vor 20 Jahren mit 6,7 Mrd. Euro gegeben, meldet Destatis. Ein dickes Plus zeigt sich auch beim baugewerblichen Umsatz für die ersten drei Quartale 2018: Nominal legte er gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9,3% auf knapp 59 Mrd. Euro zu, für den Hochbau meldet Destatis ein Plus von 8,4% auf 33,1 Mrd. Euro. Dass es auf dem Bau viel zu tun gibt, zeigt auch die Tatsache, dass immer mehr Beschäftigte mit anpacken: Im September 2018 waren 22.000 Personen mehr in den Betrieben angestellt als ein Jahr zuvor.

Natürlich freuten sich die Baufirmen über die hohe Nachfrage und gute Auslastung, kommentiert der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) die Zahlen. Allerdings sähen viele die steigenden Rohstoff- und Energiepreise zunehmend als Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung ihres Unternehmens an, sagt Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Verbands. So seien z.B. die Preise für Baustahl deutlich gestiegen, Bausand und Kies knapp, sodass höhere Kosten für den Transport aus weiter entfernten Abbaustätten entstünden. "Die steigenden Baupreise, über die in jüngster Zeit vermehrt geklagt wird, können somit nur teilweise den Bauunternehmen angelastet werden."

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!