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Unternehmen | 29.11.2018

Aus IZ48/2018, S. 2

Von Ralf Haase

In diesem Artikel:
  • Personen:
    Ralf Haase

Vorne sind die mit glücklichem Personal

Wer seiner Firma einen Vorsprung verschaffen möchte, sollte sich darum kümmern, dass seine Angestellten ihre Energie mehr für den Kunden einsetzen dürfen als für sinnlose Interna, meint Personalberater Ralf Haase.

Urheber: Philipp Arnoldt, Berlin
Ralf Haase.

Urheber: Philipp Arnoldt, Berlin

Die neuen Rekorde bei Transaktionen, Investments und Projekten, die die deutsche Immobilienbranche dieses Jahr schreibt, lassen schnell mal in Vergessenheit geraten, worauf diese Erfolge eigentlich beruhen: auf den Profis, die im Property-, Asset- und Portfoliomanagement, in der Bauleitung und im Vertrieb ihr Bestes geben. Der für die Wertschöpfung essenzielle Bereich Personal war z.B. auf der Branchenmesse Expo Real absolut unterrepräsentiert. Fachvorträge fand man kaum, dem Thema Personal wurde ein halber dritter Messetag gewidmet, an dem ein Großteil der Besucher bereits wieder am heimischen Schreibtisch saß.

In meinen Messegesprächen zeigte sich aber, dass durchaus ein immenser Bedarf an Input zu den Themen Leadership, Teambuilding, Organisations- und Personalentwicklung besteht. Nachdem sich die Branche bisher weitgehend auf das Recruiting-Thema konzentrierte und das zunehmende Auseinanderdriften von Ansprüchen der Mitarbeiter und Joballtag einfach kopfschüttelnd zur Kenntnis nahm, beginnt nun das Umdenken. Unternehmen erkennen mehr und mehr, dass ihre Wettbewerbsfähigkeit von der Motivation und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter abhängt und dass nicht nur neues, sondern vor allem das vorhandene Personal der Schlüssel dazu ist.

Das bedeutet Umdenken - nicht die Bezahlung und Incentivierung, sondern die Führungs- und Unternehmenskultur werden zum Wettbewerbsfaktor Nummer eins! Hohe Gehälter müssen oft die Funktion des Fluchtverhinderers übernehmen: Wenn schon der Sinn an der Arbeit fehlt oder Chefallüren kaum zu ertragen sind, dann muss doch wenigstens das Schmerzensgeld hoch genug sein. In den meisten Fällen reicht schon eine Befreiung von unnötigem Ballast, eine Abkehr vom internen Wettbewerb unter den Kollegen, eine Ausrichtung der Teams an der Wertschöpfung, eine aufgabenorientierte Führung oder die universelle Verfügbarkeit des Unternehmenswissens aus, es den Mitarbeitern leichter zu machen, ihre Potenziale auszuschöpfen und damit ihr Unternehmen besser zu machen.

In vielen Firmen wird Arbeit zur Beschäftigung, weil mehr als die Hälfte der Zeit für interne Reportings, Präsentationen, Planungen und Controlling verschwendet wird. Richten Sie die Arbeit im Unternehmen wieder auf den Kundennutzen aus! Ihr Personal wird es Ihnen mit Motivation und eigenverantwortlichem Handeln danken. Ohne die bei Ihnen arbeitenden Menschen wird es Ihnen nicht gelingen, Ihr Unternehmen zu einem Gewinner der Zukunft zu machen.

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