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Märkte | 22.11.2018

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Aus IZ47/2018, S. 5

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:

Wealthcap und bulwiengesa suchen die Zukunftsstädte

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Gelsenkirchen ist im wirtschaftlichen Umbruch, bietet aber Chancen in attraktiver Mikrolage.

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Alle wünschen sich gerade die Kristallkugel, um herauszufinden, wie lange und wo der Run aufs Wohninvestment noch anhält. Der Asset- und Investmentmanager Wealthcap sucht gemeinsam mit dem A [...]

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Gelsenkirchen-Buer

Gelsenkirchen gilt als schwacher Standort und erreichte beim Makroscoring lediglich 24 von 50 möglichen Punkten. Die Bevölkerungszahlen sind rückläufig, der Strukturwandel der Montanindustrie ist noch nicht abgeschlossen. Der Stadtteil Buer (33 von 50 Punkten) aber verfügt laut Studie über eine "bemerkenswerte Häufung gehobener Wohnlagen" mit Einfamilienhäusern und Geschosswohnungen sowie Anschluss an Wald und Parks. Der ÖPNV ist überdurchschnittlich gut, die übrige Infrastruktur (Nahversorgung, Gastronomie) gut. Die Stadt plant eine weitere Aufwertung. Buer könne sich so als attraktive Mikrolage für Investoren erweisen. ox


Freiburg-Vauban

Freiburg ist "Schwarmstadt", verzeichnet bei vielen Makrokriterien wie Bevölkerungsentwicklung, Infrastruktur, Innovationskraft ein gutes Ergebnis, allerdings gibt es bei der Erschwinglichkeit des Wohnens ein Minus (33 von 50 Punkten). Das citynahe Viertel Vauban, entstanden erst in den 1990er Jahren, ist bekannt für "Ökohäuser" und einen umweltbewussten Lebensstil, entwickelt sich aber noch zum homogenen Quartier (25 von 50 Punkten). Ein entsprechendes Image der Nachhaltigkeit wird gepflegt. Für Investoren, die sich genau auf dieses Milieu einlassen, ergeben sich laut Studie perspektivisch günstige Bedingungen für Wertsteigerungen. ox


Hannover-Linden

Hannover ist Universitätsstadt, Wirtschaftsstandort mit Messe und Produktion (41 von 50 Punkten), hat wachsende Einwohnerzahlen, steht als B-Stadt im Norden aber im Schatten einer Metropole wie Hamburg. Beliebte Viertel wie Zoo, Lister Meile, Südstadt haben bereits erhebliches Preiswachstum. Als attraktiver Standort der Zukunft kristallisiert sich laut Studie Hannover-Linden Nord (25 von 50) heraus. Ein Stadtteil, der nach Ansicht der Studie eine gute Basis bei der Infrastruktur hat (ÖPNV, Schule, Einkaufen), die aber noch ausbaufähig ist. Viertel mit bislang noch maroden Altbauten könnten in Zukunft ganz neu gestaltet werden. ox


Jena-Zentrum

Jena (39 von 50 Punkten) gehört von der Größe her zu den D-Städten, ist aber Zuzugsstadt mit Universität und punktet auf der Makroebene mit Wirtschafts- und Innovationskraft. Auch die Werte beim Mikroscoring von Jena-Zentrum (42 von 50 Punkten) sind hervorragend. Die Infrastruktur erzielt Bestwerte. Eine besondere Investmentperspektive bietet laut Studie das Gebiet Jena-Zentrum, weil durch die Zentralisierung der Universitätsflächen Raum für weiteren Wohnungsbau gewonnen werden kann. Eine ohnehin gute Lage kann so noch einen neuen Schub erfahren. Das macht die Mikrolage Jena-Zentrum langfristig krisensicher, sagt die Studie. ox


München-Harthof

Der starke Makrostandort München wird seine Attraktivität über Jahre hinaus behalten (41 von 50 Punkten). Die A-Stadt hat ein großes Minus beim Wohnen: mangelnde Erschwinglichkeit. Die Mikrolage Harthof (28 von 50 Punkten) im Norden ist weniger nachgefragt, die Preise sind nicht so stark wie in den Trendvierteln gestiegen. Als Plus kann sie gute schulische Erstbildung und einen zufriedenstellenden ÖPNV-Anschluss vorweisen. Freie Flächen bieten Entwicklungschancen. Es gibt Einfamilienhausgebiete sowie Wohnblocks für Einkommensschwächere. Investment hier heißt laut Studie auch Ausgleich von sozialen Interessen. ox