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Projekte | 15.11.2018

Aus IZ46/2018, S. 19

Von Thorsten Karl und Lars Wiederhold

In diesem Artikel:

Kalkhof statt Kaufhof

Köln. Aus dem ehemaligen Kaufhof an der Kalker Hauptstraße hat die Ten Brinke Group das Wohn- und Geschäftshaus Kalkhof gemacht und dieses an den Eigentümer GAG Immobilien übergeben.

Als erste Geschäfte haben hinter der denkmalgeschützten Fassade Anfang November Kaufland mit 2.400 m² Verkaufsfläche im Erdgeschoss, Woolworth mit 1.200 m² Verkaufsfläche im Erd- und ersten Obergeschoss sowie ein Nagelstudio eröffnet. Es folgen unter anderem noch der Drogist dm (700 m²), ein Burgerladen und mehrere Kleingeschäfte, beispielsweise Toto-Lotto. Insgesamt beträgt die Gewerbefläche knapp 7.000 m².

In der Lokalpresse heißt es, die erhofften "großen Namen" unter den Mietern seien ausgeblieben und es mache sich eine gewisse Ernüchterung unter den Kalkern breit. Ten Brinke habe demnach zwar versucht, prominentere Mieter nach Kalk zu locken, doch der Erfolg sei ausgeblieben.

Immerhin hat das Unternehmen rund 45 Mio. Euro in das Vorhaben gesteckt. Bereits im Juni 2012 schloss der Warenhausbetreiber seine Filiale in der Kalker Hauptstraße 108. Ten Brinke erwarb das Objekt von der Metro Group, nicht zuletzt, weil vom Gesamtareal nur ein Drittel bebaut gewesen ist. So entstehen neben der Nachnutzung der Handelsflächen hinter der denkmalgeschützten Kaufhoffassade auf den restlichen beiden Dritteln unter anderem Wohnungen.

Bis Anfang 2019 werden die 90 Wohnungen und 16 Studentenapartments fertig, die zur Sieversstraße hin ausgerichtet sind. Sie entstehen unter anderem auf einer sogenannten Plateaufläche im zweiten und dritten Obergeschoss des ehemaligen Warenhauses. Dort sind ebenfalls Grünflächen mit Bänken und Spielgeräten geplant. Die Wohnfläche beläuft sich auf rund 8.700 m².

Das Untergeschoss des Bestandsgebäudes wurde erweitert und bietet nun in einer Tiefgarage rund 190 Pkw-Stellplätze für die Kunden der Handelsflächen und die Bewohner des Objekts. Entworfen hat die Umgestaltung und die Neubauten, die eine lange bestehende Baulücke schließen, das Büro Bastian Architekten aus Münster. Die Westfalen gingen als Sieger aus einem Architektenwettbewerb hervor.

"Für den Stadtteil Kalk hat dieses Projekt gleich mehrere Vorteile: Der Einzelhandel an der Kalker Hauptstraße wird nach dem Rückzug des Kaufhofs wieder gestärkt und es entstehen weitere Wohnungen im Quartier, die dringend benötigt werden", sagt GAG-Vorstandsvorsitzender Uwe Eichner. Für GAG war es in der mehr als 100-jährigen Unternehmensgeschichte das erste Bauprojekt, das sie nicht selbst realisiert hat.

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