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Digitales | 15.11.2018

Aus IZ46/2018, S. 10

Von Ulrich Schüppler

In diesem Artikel:

Coworking ist nicht nur für Start-ups ein Thema

Auch Großunternehmen wünschen sich mittlerweile mehr Flexibilität bei der Bürofläche. Die Anforderungsprofile von Start-ups und Etablierten werden einander ähnlicher.

Immerhin 44% der jüngst vom Immobiliendienstleister Knight Frank befragten, global aktiven Unternehmen gehen davon aus, dass flexible Arbeitsplatzangebote bis zu 20% ihrer genutzten Büroflächen ausmachen werden. Das Thema Coworking hat sich damit zu einem Breitenthema entwickelt. Etablierte Unternehmen gucken sich dabei die Raumkonzepte an, die Start-ups schon seit Jahren mit der Absicht nutzen, den Wohlfühlfaktor der Mitarbeiter zu erhöhen und die Kreativität zu steigern.

Die Anforderungen, die Büronutzer heute an ihre Räumlichkeiten stellen, waren auf der Mipim Proptech New York Gegenstand eines Expertenpanels. "Die Menschen suchen heute generell nach mehr Möglichkeiten, ihren Raumbedarf über den Tag flexibel zu gestalten", erläuterte Cory Clarke, beim Platzhirsch WeWork zuständig für die Produktentwicklung. "Sie wollen wechseln können zwischen Rückzugsräumen für konzentriertes Arbeiten, offenen Räumen für spontane Besprechungen und einem lebhaften Umfeld für kreative Ideen", fügte Clarke hinzu.

Der niederländische Entwickler Edge Technologies, bekannt für seine smarten Bürogebäude, denkt bei der Planung gleich daran, dass aus Start-ups irgendwann größere Unternehmen werden können. "Wir belegen von vorneherein einen gewissen Prozentsatz unserer Flächen mit Coworkinganbietern", erklärt Jan-Hein Lakeman, Leiter der US-Aktivitäten von Edge. "Darüber hinaus geben wir schnell expandierenden Unternehmen die Möglichkeit, sozusagen aus der Fläche herauszuwachsen und auf normale Büroflächen im selben Gebäude zu wechseln." Das Thema flexible Flächennutzung erschöpfe sich nicht im Coworkingspace, sondern müsse für das ganze Gebäude mitgedacht werden, sagte Lakeman.

Dabei sei zu bedenken, so ergänzte Arie Barendrecht, Gründer und CEO des Proptechs WiredScore, dass sich die Kommunikationsbedürfnisse im Zeitablauf ändern können: "In dem Maße, in dem wir gewachsen sind, haben unsere Mitarbeiter ein geringeres Interesse gezeigt, sich mit anderen Mietern auf derselben Fläche auszutauschen."

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