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Unternehmen | 01.11.2018

Aus IZ44/2018, S. 20

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:

Creo plant Ankäufe

Rhein-Main. Der Berliner Gewerbeflächenentwickler Creo nimmt die Region ins Visier. Er will in A-Lagen von B- und in B-Lagen von A-Städten investieren.

Ihren ersten Immobilienerwerb im Rhein-Main-Gebiet hatte Creo, die Tochtergesellschaft der Plutos Group im August dieses Jahres getätigt (siehe "Creo kauft Bürohaus samt Lagerhalle", IZ 32/18). Dabei handelt es sich um eine 6.100 m² große Büro- und Logistikliegenschaft in Frankfurt-Fechenheim. Dieser Standort soll vom geplanten Riederwaldtunnel profitieren, der die Lücke zwischen den Autobahnen 66 und 661 schließen wird. "Wir gehen eher in entwicklungsbedürftige Randlagen", erklärt Creo-Geschäftsführer Peyand Jafari.

Er erwartet, dass sich die Nachfrage nach Büroraum wegen der steigenden Mieten in den Premiumlagen mehr in die Peripherie der großen Städte verlagert. "Der Markt hat sich verändert", sagt Jafari. Es sei jahrelang nur der Wohnungsbau gepusht worden. "Nun bekommen wir die Resultate zu spüren." Der Vorteil sei bei Büroflächen, dass die Mikrolage nicht ganz so entscheidend sei wie bei Wohnstandorten.

Für seine Ankäufe zielt das Unternehmen auf Volumina von 1 Mio. Euro bis 15 Mio. Euro ab. In diesem Angebotssegment tummeln sich nach Jafaris Erfahrung viele nichtprofessionelle Investoren. Grundstücke, für die zunächst noch Baurecht geschaffen werden muss, sind für den Berliner Projektentwickler genauso interessant wie leer stehende oder auch renovierungsbedürftige Bestandsgebäude.

Creo setzt bei der Revitalisierung auf moderne Bürokonzepte, teils mit Serviceangeboten für die Mieter gekoppelt. Für die Immobilie in Fechenheim könnte sich Jafari eine Mischung aus klassischen Büros und Coworkingflächen vorstellen. Das über Büro- und Lagerflächen verfügende Gebäude sei ideal für Startups, die nach erfolgtem Wachstum ihre Flächen flexibel erweitern können.

Jafari hofft, das Haus kurzfristig füllen zu können. Die Miete wird sich in der Neuvermietung im großflächigen Segment zwischen 12 Euro/m² und 14 Euro/m² bewegen, bei der kleinteiligen Vermietung geht es eher in Richtung 20 Euro/m². In den kommenden Jahren soll dann der Weiterverkauf der Immobilie erfolgen.

Den nächsten Erwerb plant Creo in Kelsterbach. Insgesamt wird das Ankaufsvolumen des Unternehmens dieses Jahr rund 40 Mio. Euro betragen und 2019 voraussichtlich auf 50 Mio. bis 70 Mio. Euro steigen.

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