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Digitales | 01.11.2018

Aus IZ44/2018, S. 2

Von Sander van de Rijdt

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    PlanRadar
  • Personen:
    Sander van de Rijdt

Traut euch in die Cloud!

Sander van de Rijdt, Mitgründer und Geschäftsführer der auf Cloudlösungen spezialisierten PlanRadar, kritisiert die fehlende Offenheit der Immobilienwirtschaft für diese Form der Datenorganisation. Vielen hausinternen IT-Abteilungen fehle die notwendige Kompetenz.

Quelle: Planradar GmbH
Sander van der Rijdt.

Quelle: Planradar GmbH

Zahlreiche IT-Abteilungen in Bau- und Immobilienunternehmen schrecken vor praktikablen Cloudlösungen zurück, da die Verantwortlichen um Zugriffsmöglichkeiten und die Sicherheit ihrer Daten fürchten. Die Fachabteilungen nutzen also neben den internen Systemen für die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern und Auftragnehmern lieber E-Mails mit riesigen Dateianhängen, die dann per Telefon besprochen werden - und geben die fürs laufende Geschäft wichtigen Unternehmensdaten auf diesen Wegen in der Regel unverschlüsselt weiter. Ist das wirklich sicherer?

Unternehmen müssen ihre Daten mit Externen teilen, sonst wären sie nicht handlungsfähig. Doch die IT-Abteilungen stehen dem oft skeptisch gegenüber. Einerseits aus fehlendem Know-how bzw. einer Fehleinschätzung in Bezug auf digitale und Cloudlösungen, andererseits oftmals schlichtweg aus Unwissenheit, mangelnder Kommunikation und Bequemlichkeit. Es wird fälschlicherweise die Sicherheit der Daten (vor unbefugten Zugriffen) mit einer sicheren unternehmensinternen Datenpolitik vermischt. Der Unterschied klingt marginal, ist er jedoch nicht.

In Bezug auf die Sicherheit der Daten können Cloudlösungen die industriellen Anforderungen an den Schutz vor unbefugten Zugriffen vollkommen erfüllen, vergleichbar mit dem Online-Banking. Es sollte also vielmehr darum gehen, welche Daten das Unternehmen preisgeben kann und möchte und welche unter allen Umständen intern bleiben sollen.

Zumal die Kollaboration in der "Wolke" einige Vorteile bietet. Die Informationen können von allen Berechtigten, zu jeder Zeit, von überall genutzt und verarbeitet werden. Weiterer Pluspunkt: Änderungen sind für jeden einheitlich und sofort ersichtlich. Jeder ist auf demselben Stand, Versionierungsprobleme und Inkonsistenzen bei Dateien gehören der Vergangenheit an. Auch Aktualisierungen auf verschiedenen Computern oder auf internen Servern sind nicht mehr nötig.

IT-Abteilungen sollten daher einen Schritt zurückgehen und reflektieren, worum es ihnen eigentlich geht. Datensicherheit oder Chinese Walls? Nicht die Sicherheit der Daten ist anzuzweifeln - diese ist gewährt. Vielmehr ist zu überlegen, welche Daten in der Cloud tatsächlich geteilt werden sollen und welche eines noch größeren Schutzes, also der Geheimhaltung, bedürfen. Hier sind insbesondere auch die Fachabteilungen gefragt. Ein einfaches "Das ist nicht sicher" darf kein Grund für die pauschale Ablehnung von Cloudlösungen sein!

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